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Zwei Vizeweltmeistertitel bei studentischer Radsport-WM in China

Ein Rennradfahrer fährt auf der Strecke

Cedric Abt beim Einzelzeitfahren

Cedric Abt studiert Architektur an der HTWG Konstanz. Bei den vier Radwettbewerben der FISU World University Championship (WUC) 2026 im chinesischen Zhangjiakou trat er im deutschen „Team Studi“, bestehend aus elf Studierenden verschiedener deutscher Hochschulen, äußerst erfolgreich an. Cedric Abt konnte zwei Silbermedaillen erzielen.

Deutsche Doppelerfolge
Schon der erste Wettkampf im Einzelzeitfahren über 28,6 Kilometer wurde von einem deutschen Doppelsieg gekrönt: Cedric Abt von der HTWG Hochschule Konstanz – Technik, Wirtschaft und Gestaltung musste sich nur Ole Theiler (AKAD University Stuttgart) aus seinem eigenen Team geschlagen geben. Im Kriterium stellte es sich ähnlich dar: Cedric Abt konnte erneut die Silbermedaille holen, auf Platz 1 fuhr Linus Rosner (Uni Erlangen-Nürnberg). Im abschließenden Straßenrennen der Männer kam Abt auf Rang 5 – ein rundum erfolgreiches Rennen für den 22-Jährigen.


v.l.n.r.: Cedric Abt, Ole Theiler (beide Deutschland), Adam Gross (Slowakei)

Eine gelungene Teamleistung
Insgesamt konnte das deutsche „Team Studi“ aus elf Studierenden – sechs Sportlerinnen und fünf Sportlern – ganze zehn Medaillen holen: 3 × Gold, 4 × Silber, 3 × Bronze. Damit gewann es überlegen die Nationenwertung. Tim Böhme von German Cycling, der den Wettbewerb seitens des Deutschen Radsportverbands begleitete, war beeindruckt vom gezeigten Niveau: „Die chinesischen Ausrichter haben eine hochprofessionelle Veranstaltung mit anspruchsvollen, international konkurrenzfähigen Strecken organisiert. Viele Nationen waren mit ihren besten Athletinnen und Athleten vertreten.“

Unterstützung für den Leistungssportler im Studium
Während die Organisation der Teilnahme an der Studierenden-Weltmeisterschaft sowie die Vorbereitung stark vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband unterstützt wurde, leistete auch die Hochschule Konstanz einen wichtigen Beitrag: Seine Professoren gaben Cedric Abt den notwendigen Spielraum, um Studium und Leistungssport miteinander vereinbaren zu können. Besonders wertvoll war die Unterstützung seiner Kommilitoninnen und Kommilitonen, die ihn während seiner Abwesenheit in gemeinsamen Projekten und Gruppenarbeiten vertreten, Aufgaben vor Ort übernommen und ihm damit im Studienalltag den Rücken freigehalten haben. Das trug wesentlich dazu bei, sich auf die Weltmeisterschaft konzentrieren und gleichzeitig den Verpflichtungen im Studium gerecht werden zu können. “Ehrlich gesagt, eine WM mitten im Semester, kurz vor den Prüfungen und Abgaben – das lässt sich zeitlich kaum vereinbaren. Am Ende ging es trotzdem, weil an der HTWG alle mitgezogen haben: Profs, die mir den nötigen Freiraum gegeben haben, und meine Mitstudierenden, die mich dabei unterstützt haben, alles unter einen Hut zu bekommen. Genau das macht für mich diese Hochschule aus," sagte Abt. Durch dieses verständnisvolle und flexible Studienumfeld konnte Cedric Abt die HTWG bei der Studierenden-Weltmeisterschaft letztlich vertreten. 

Wir gratulieren Cedric Abt zu seinen Erfolgen! 

Foto Copyright: FISU Cycling / schwarzer Panther