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    Architektur

    Bachelor und Master

    … und jetzt wartet Neues auf euch!

    (08/2026) Feierlich haben wir unsere Absolvent*innen aus dem Sommersemester verabschiedet. Den Bachelor in sechs Semestern absolvierten 21 Studierende erfolgreich, den Bachelor in acht Semestern 14, im Master waren es 10 Studierende. 

    Rückschau auf das Sommersemester

    In einer sonnigen Aula wurden die Absolvent*innen des Sommersemesters 2026 im Beisein ihrer Familien und Freunde feierlich aus dem Bachelor- und Masterstudium verabschiedet. Dekan Prof. Oliver Fritz leitete durch das Programm, blickte zurück auf das vergangene Semester mit der Blockwoche in Japan, dem Bau einer Wegkapelle nahe Dingelsdorf, zahlreichen Preisen, die Studierende und Lehrende bei Architekturwettbewerben erzielen konnten, und der Ausstellung „aus Schalen entworfen“, die im Bückleareal zu sehen war. Außerdem hatte der Fachbereich im Rahmen der Vortragsreihe POSITION.EN drei Architekturbüros aus Deutschland und der Schweiz zu Gast, die wertvolle Einblicke in ihre Arbeitspraxis ganz im Gedanken des „einfachen Bauens“ gewährten. Prof. Fritz würdigte abschließend die Leistung der Studierenden und dankte auch den Menschen im Hintergrund, die dazu beigetragen haben – den Familien und Unterstützer*innen, die die Absolvent*innen durchs Studium und so manche fordernde Prüfungsphase begleitet haben. Er betonte, dass der Architektenberuf für ihn der schönste der Welt ist und eher einer Berufung gleichkommt, ganz ähnlich wie die Musik – die bei dieser Feier übrigens dankenswerterweise von Celin Käfer und Michael Kriegs beigesteuert wurde.

    Verabschiedung aus dem Bachelor

    Anschließend wurden die Themen der Bachelor-Arbeiten im Bachelor in 6 und 8 Semestern kurz von den Professor*innen vorgestellt und die Absolvent*innen beglückwünscht. Als Geschenk erhielten sie neben dem obligatorischen Sekt und den Absolventenplakaten diesmal Bauhelme für den erfolgreichen Arbeitsstart. 

    Zwischen Rückblick und Aufbruch: die Festrede 

    Die Festrede hielt Matthias Siegert (VON M Architekten), der in diesem Semester als Drittprüfer bei den Master-Thesen intensiv dabei war. In seiner feierlichen Rede sprach er über die Eindrücke, die er in den vergangenen Tagen am Fachbereich Architektur und der Hochschule gewonnen hat. Er hat „einen Ort erlebt, der einen sehr kreativen und sehr umtriebigen Eindruck bei mir hinterlassen hat, und einen Lehrkörper, der auch hinter verschlossenen Türen sehr respektvoll und zielorientiert miteinander arbeitet […]. Es hat mir sehr viel Freude bereitet, Ihnen zuzuhören und über Ihre Arbeiten zu sprechen. Ich möchte mich bei Ihnen bedanken. So habe ich doch bei jeder Arbeit etwas gelernt und gehe reicher nach Hause.“ Als leidenschaftlicher Fahrradfahrer verglich er dann das Architekturstudium metaphorisch mit einer Fahrradtour ans Nordkap, von der einem Nahestehende womöglich mit dem Hinweis auf „die Strapazen, die Gefahren, die Ungewissheit“ abgeraten haben. Wenn man gut vorbereitet ist, wird aber auch nach vielen Schwierigkeiten die „Sonne […] wieder scheinen, [und] die Landschaft, die Gerüche, die Erlebnisse – die lassen Sie reicher werden. Die lassen Sie wachsen.“ Siegert betonte auch die Vielseitigkeit, die studierte Architekt*innen am Ende auszeichnet: „Mit dem Studium der Architektur haben Sie Eigenschaften in Ihrem Gepäck, die es Ihnen ermöglichen, in vielen anderen Berufen Fuß zu fassen. Sie haben gelernt, strukturiert sehr komplexe Themen zu bearbeiten, diese zu durchdringen und zu lösen. Sie haben gelernt, mit Bedacht zu manifestieren, und sind voller Verantwortung für das, was Sie tun. Kein anderer Studiengang mag es leisten, diese Eigenschaften zu vermitteln.“

    So dankte er auch allen Lehrenden für das Rüstzeug, das sie den Absolvent*innen gegeben haben, und wünschte den angehenden Architekt*innen eine gute Feier – und vor allem, dass viele am Ende das Nordkap im Sinne eines lohnenswerten Ziels erreichen.

    Ehrung der Master-Absolvent*innen

    Im Anschluss würdigten die betreuenden Professor:innen den Einsatz ihrer Master-Absolvent:innen und stellten ihre verschiedenen Arbeiten kurz vor, die sich mit einer großen Bandbreite an Themen auseinandersetzten – etwa mit der Umnutzung industrieller und landwirtschaftlicher Gebäude sowie eines mittelalterlichen Gefängnisses, mit resilientem Tourismus, einer nachhaltigen Kita, erdbebensicherem Bauen und shared-use-Konzepten.

    Zum Abschied wurde von der ganzen Aula gemeinsam mit den Musikern noch „Don’t worry, be happy“ gesummt – ein Lied, das die Studierenden positiv gestimmt in die Zukunft entließ. Wir gratulieren allen Absolvent*innen herzlich zum Abschluss im Bachelor in sechs und acht Semestern sowie im Master! Wir wünschen euch das Allerbeste und viel Erfolg auf eurem weiteren Weg. Bleibt in Kontakt!