Maschinenbau

Maschinenbau studieren - mit Vertiefungsrichtungen zu Fragestellungen der Zukunft: Leichtbauwerkstoffe, -gestaltung und Fertigung, Konstruktion und virtuelle Produktentwicklung, Mechatronik, E-Mobilität und Fahrzeugtechnik, Energietechnik und Regenerative Energien, Produktionsmanagement und Digitale Produktion

Steckbrief

Abschluss

Bachelor of Engineering (B. Eng.)

Fakultät

Maschinenbau

Regelstudienzeit

7 Semester

Studienbeginn

Winter- und Sommersemester

Studienplätze

80

Bewerbungsfrist

15.Jan für das Sommersemester ,
15.Jul für das Wintersemester

Voraussetzungen

2-monatiges Vorpraktikum (40 Tage)

Infoblatt zum Studiengang als PDF Download

Bewerbung

Bewerbung

Für eine Bewerbung und die Zulassung für den Studiengang Maschinenbau benötigen Sie:

- Abitur oder Fachhochschulreife (oder äquivalent)

- Es ist ein 40-tägiges technisches Vorpraktikum erforderlich. Die Richtlinien hierzu finden Sie hier!

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Profil

Der Bachelor-Studiengang Maschinenbau vermittelt Grundlagen des modernen Maschinenbaus. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung, Auslegung und Konstruktion von Maschinen, Apparaten und Anlagen, sowie deren Fertigung und Betrieb. Sie erlernen die Kompetenzen, die Sie benötigen, um als Ingenieurin oder Ingenieur in der Industrie effektiv zu arbeiten. Sie lernen, computergestützte Hilfsmittel bei den Arbeitsprozessen routiniert anzuwenden, um sowohl theoretische als auch praktische Probleme der Ingenieurwissenschaften zu lösen. Sie sind am Ende des Studiums berufsqualifiziert, aber auch in der Lage, in wissenschaftlich orientierten Masterstudiengängen weiter zu studieren, die ggf. auf eine Promotion hinführen.  

Im Hauptstudium können Sie eine von fünf Vertiefungsrichtungen wählen, in denen die Grundlagenkenntnisse aus den ersten Studiensemestern angewendet und vertieft werden. Sie werden auf lebenslanges Lernen vorbereitet, so dass Sie unabhängig von der gewählten Vertiefungsrichtung in jeder Sparte des Maschinenbaus oder verwandter Fachrichtungen arbeiten können.

Die Lehrinhalte werden fortlaufend an die Anforderungen der Praxis und der wissenschaftlichen Entwicklung angepasst. Sie lernen in Teams zu arbeiten und werden am Ende des Studiums bereits etliche Projekte in kleineren und größeren Gruppen eigenständig bearbeitet haben. Sie können Ihre sprachlichen Fähigkeiten erweitern und im Studium Generale und bei interdisziplinären Projekten über den Tellerrand der Ingenieurwissenschaften hinausschauen.

Vertiefungsrichtungen

Ab dem 5. Semester können Sie sich spezialisieren: Wollen SieTechnik für alternative Energien entwickeln oder Produkte von der Einzelanfertigung bis zur Massenproduktion begleiten? Fünf verschiedene Vertiefungen warten auf Sie!

  • Maschinenbau - Leichtbauwerkstoffe, -gestaltung und Fertigung (ML)

    Leichtbau macht nachhaltige Produkte möglich. Sie lernen in dieser Vertiefungsrichtung die Prinzipien, Werkstoffe und die passenden Fertigungsverfahren kennen, um leichte Produkte zu entwickeln und zu produzieren. Am Computer werden die Bauteile und Baugruppen simuliert und mit Hilfe der Simulationsergebnisse die Eignung der Bauteile für den Betrieb beurteilt.

  • Maschinenbau - Konstruktion und virtuelle Produktentwicklung (MK)

    Hier vertiefen Sie Ihre Kenntnisse in der Methodik der Produktentwicklung und Konstruktion. Dabei werden verschiedene Simulationsprogramme eingesetzt (Computer Aided Engineering CAE). Insbesondere bewegliche und schwingungsfähige Baugruppen werden untersucht und rechnerische Vorhersagen über ihr Verhalten und Lebensdauer getroffen.

    In einem Produktentwicklungsseminar können Sie in den beiden oben vorgestellten Vertiefungsrichtungen zu Leichtbau (ML) und Produktentwicklung (MK) eigene Produktideen verfolgen und in einer anschließenden Projektarbeit bis zum fertigen Prototypen weiterentwickeln und bauen. Falls Sie Interesse haben, mit Ihrem Produkt eine Geschäftsidee zu verfolgen, unterstützt Sie die Hochschule auf den ersten Schritten zur Selbstständigkeit.

  • Maschinenbau - Mechatronik, E-Mobilität und Fahrzeugtechnik (MM)

    Mobilität wird immer nachhaltiger, vielfältiger und digitaler. Antriebe müssen effizienter und sauberer werden, Verbrennungsmotoren werden elektrisch unterstützt und mit regenerativ erzeugten Treibstoffen fahren können. Reine Elektrofahrzeuge sollen mit möglichst kleinen Batterien auskommen und schließlich gibt es als Alternative den Wasserstoff, der die Elektromotoren über eine Brennstoffzelle mit Strom versorgt.

    Neben den klassischen Fahrzeugen wird es weitere Fahrzeugarten geben, wie z.B. aktuell die E-Scooter und den autonom fahrenden Kleinbus Ego-Mover. Zukünftig werden Fahrzeuge außerdem untereinander und mit Verkehrszeichen kommunizieren und sich dadurch effizienter dem Verkehrsfluss anpassen sowie Unfälle vermeiden können.

    In der Vertiefung MM erlernen Sie die dazu passenden Lehrinhalte und Kompetenzen. Dazu gehört neben der klassischen Fahrzeugtechnik und dem Verbrennungsmotor vor allem die Mechatronik.

  • Maschinenbau - Energietechnik und Regenerative Energien (ME)

    Regenerative Energietechnik ist die Schlüsseldisziplin für eine nachhaltige Energieversorgung in der Zukunft. Thema dieser Vertiefungsrichtung ist die Bereitstellung und Umwandlung technisch nutzbarer Energie mit besonderem Fokus auf regenerative Energien. Es werden verschiedene Typen von Energietechniken behandelt, von der einzelnen Maschine bis zum kompletten System, also z.B. von der Turbinenschaufel bis zum gesamten Kraftwerk. Neben den klassischen Strömungsmaschinen wie Turbinen, Pumpen, Ventilatoren oder Verdichter erhalten Sie in der Vertiefungsrichtung auch Einblick in Brennstoffzellen, Wärmepumpen und solarthermische Anwendungen.

    Sie lernen die Maschinen der Energietechnik im Labor und Windkanal kennen, so wie am Computer zu simulieren.

  • Maschinenbau - Produktionsmanagement und Digitale Produktion (MP)

    Moderne Fertigungstechnologien, Automatisierung, eine leistungsfähige Logistik und konsequent geplante Fabriken bilden die Grundlage einer effizienten Wertschöpfung. Ob als Planer oder Manager, in dieser Vertiefungsrichtung erhalten Sie eine fundierte und grundlegende Qualifikation für den Einstieg in diese Branche.

    Hierzu sind Kenntnisse der Werkstoffe und Fertigungsverfahren in der Produktion erforderlich. Sie lernen diese im Labor kennen ebenso wie alle relevanten Typen von Werkzeugmaschinen. Sie wenden in Übung und Vorlesung Produktions- und Logistikkonzepte der digitalisierten Produktion an und planen systematisch selbstständig Produktionsfallbeispiele am Computer.

Gute Gründe

  • Praxisnahe Ausbildung

    Praxisnahe Ausbildung durch Laborübungen und Vorlesungen mit Beispielen aus der Praxis.

    Dozenten mit Industrieerfahrung.

    Praxissemester im 4. Semester.

    Abschlussarbeiten in Industriebetrieben.

  • Intensive Betreuung und Beratung im Studium

    Kleine Semestergrößen, viele Übungen in Kleingruppen.

    Persönlicher Kontakt zu allen Lehrenden.

    Betreuung durch Tutorien und verschiedene Veranstaltungen im Studium, z.B. Sesbstmanagement.

    Beratung durch zentrale Institutionen wie z.B. Zentrale Studienberatung, Zentrales Prüfungsamt und Studierendensekretariat, Beratung im Studiengang durch Sekretariat, Studiengangsreferentin, Professoren, Studiengangsleiter, Pratikantenamtsleiter, Vorsitzenden der Prüfungskommission.

  • Attraktive Vertiefungsrichtungen

    Sie haben die Wahl  zwischen fünf Vertiefungsrichtungen, die alle aktuelle Themen aus dem Maschinenbau aufgreifen. Das geht von der virtuellen Produktentwicklung mit unterschiedlichsten Design- und Simulationstools am PC, über den modernen Leichtbau mit hochaktuellen Leichtbauwerkstoffen, über die Mechatronik und elektrischen Antriebe in Fahrzeugen, die regenerativen Energien bis hin zur Gestaltung einer modernen Fabrik mit Robotik und Methoden und Anlagen der Industrie 4.0.

    Sie sind für die Zukunft gut gerüstet.

  • Excellente Berufsaussichten

    Maschinenbau-Ingenieure mit einem breiten Basiswissen werden heutzutage von allen industriellen Sparten eingestellt. Unsere Absolventen arbeiten in der Automobil-Industrie, bei Kunststoff- oder Metall verarbeitenden Industrien, als Entwicklungs- oder Projektingenieur. Auf alle diese speziellen Tätigkeitsfelder werden sie im Studiengang Maschinenbau MAB vorbereitet.

  • Beste Voraussetzungen, um Zukunftsthemen mitzugestalten

    Die Studierenden werden auch auf neuste Themen, wie z.B. Industrie 4.0 oder Lean Production, in verschiedenen Vorlesungen und Workshops vorbereitet.

    Durch die gute Grundlagenausbildung können sich die Absolventen MAB in alle Bereiche des Maschinenbaus und in verwandte Bereiche schnell einarbeiten.

    Sie haben die außerdem die Möglichkeit, nach dem Bachelor-Studiengang einen Master zu machen und später zu promovieren.

Berufsbild und Perspektive - B. Eng. Adrian Schilling

Als Department Manager Production bei der Greiner Packaging Schweiz AG bin ich für die operative Führung von zwei Produktionsabteilungen mit insgesamt 88 Mitarbeitern verantwortlich. Das Tagesgeschäft setzt sich unter anderem aus der Sicherstellung einer geordneten und wirtschaftlichen Arbeitsweise und der Überwachung der geforderten Produktionsleistung in allen vom Unternehmen geforderten Kennzahlen zusammen. Im Vordergrund stehen dabei selbstverständlich die produktbezogenen Kundenwünsche und das zu Verfügung stehende Budget. Ergänzt wird diese Tätigkeit durch personelle Themen, wie Personalentwicklung, Mitarbeiterbeurteilung und die persönliche Zielüberwachung der direkt geführten Mitarbeiter. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt, ist die strategische Ausrichtung der Produktion für die Zukunft, was zum Beispiel Themen wie Lean Management, Industrie 4.0 oder Projekte zur zukünftigen Investitionsgestaltung im Maschinenpark beinhaltet. Ich denke, dass es nicht viele Berufe gibt, die so abwechslungsreich und spannend sind.


  • Die Inhalte des Studiengangs MKE haben mir eine sehr gute Grundlage verschafft, um heute als Ingenieur in der Fahrzeugtechnik erfolgreich zu sein.

    Im Studium wurde mir ein allgemeines technisches Verständnis vermittelt, das in Fächern wie z.B. Technische Mechanik, Werkstofftechnik oder Regelungstechnik vertieft wurde. Die Lehrenden an der HTWG sind menschlich, persönlich und sowie fachlich sehr kompetent und unterrichten den Stoff anschaulich.

    Ich empfehle die HTWG, da sie klein und familiär ist und man mit den Menschen leicht in Kontakt kommt. Die attraktive Lage am See-Rhein inklusive der Strandbar tragen zur Wohlfühlatmosphäre bei.

    Es war eine tolle Zeit an der HTWG, an die ich gerne zurückdenke!

    Alumni Kazim Auer (Projektingenieur Betriebsfestigkeit)

  • An MEP gefällt mir besonders der hohe Praxisbezug, vor allem finde ich es gut, dass die Professoren ihre Erfahrungen, die sie in der Industrie gesammelt haben, in den Unterricht einbringen und die Theorie durch praktische Beispiele erklären.

     

    Außerdem können wir in den Laboren selbst spannende Projekte und Experimente durchführen, um so in der Praxis zu lernen – dies erleichtert uns den Start ins Berufsleben.

     

    Der Zusammenhalt im Studium ist sehr gut und wir organisieren uns in Lerngruppen. Auch in anderen Hochschulgruppen, wie z.B. dem Bodensee-Racing-Team oder der Fachschaft knüpft man schnell Kontakte zu anderen Semestern oder Studiengängen.

    Liliane Mrozek (Studierende Maschinenbau)

  • Der neu gestaltete Maschinenbaustudiengang MAB, der im Sommersemester 2020 startet, ist für Studierende eine tolle Gelegenheit, ingenieurwissenschaftliche Grundlagen zu lernen und ab dem fünften Semester eine interessante zukunftsweisende Vertiefungsrichtung zu studieren.

    Prof. Dr. Burkhard Lege (Studiendekan Maschinenbau)

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Prof. Dr. Burkhard Lege
Prodekan MK, Studiendekan MKE, Zulassung MKE
Raum H 104
+49 7531 206-309
lege@htwg-konstanz.de

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Dr. Sabine Jahn
Studiengangsreferentin MEP, MKE
Raum H 301
+49 7531 206-742
sabine.jahn@htwg-konstanz.de

Kornelia Kauth
Studierendensekretariat
Raum A 026a
+49 7531 206-101
kornelia.kauth@htwg-konstanz.de

Cornelia Müller
Studierendensekretariat
Raum A 026a
+49 7531 206-107
cornelia.mueller@htwg-konstanz.de