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Schulische NwT-Tage: Einblick in die autonome mobile Robotik

Präsentationsfolie mit dem Titel "Bestandteile eines Roboters"

Prof. Dr. Michael Blaich gibt den Schüler*innen einen Einblick in die autonome mobile Robotik

Im Rahmen des Naturwissenschaft- und Technik-Unterrichts in der Schule bietet die HTWG und die Fakultät Informatik Einblicke in die Hochschulpraxis. Die aktuelle Pandemie fordert Verzicht auf die Praxis – ein Mehrwert war dennoch gegeben.

Normalerweise können die Schüler*innen vom Ellenrieder Gymnasium und der Gemeinschaftsschule Gebhard im Rahmen ihrer Naturwissenschaft- und Technik-Tage (kurz NwT-Tage) an Workshops an der Hochschule Konstanz einschließlich der Fakultät Informatik teilnehmen. Doch zu Zeiten, in denen die Corona-Pandemie dies nicht erlaubt, hat die Hochschule und auch die Fakultät ein alternatives Angebot aufgetan.

Einführung in die Informatik
In welchen Geräten steckt Informatik und was für Aufgaben als Informatiker*in resultieren daraus? Welche Interessen, Kompetenzen und Vorkenntnisse sollten Studieninteressierte für die Informatik mitbringen? Wie sieht die Praxis im Informatikstudium an der HTWG aus? Und wie sind die Berufsperspektiven für die Angewandte Informatik, Gesundheitsinformatik und Wirtschaftsinformatik? Diese Fragen und mehr beantwortete Prof. Dr. Michael Blaich, Professor für Informatik mit Schwerpunkt Robotik und Künstliche Intelligenz, durch seine Präsentation. Er selbst hat Informatik an der HTWG studiert und konnte somit aus erste Hand und beiden Perspektiven berichten.

Autonome mobile Robotik
Als eines von vielen Informatikfeldern, wurde es dann im Bereich der Robotik konkret. Wie sieht Robotik bei Industrie 4.0, beim autonomen Fahren und in der Landwirtschaft aus? Wie definiert man einen Roboter und wie unterscheiden sie sich? Und im Hinblick auf autonome mobile Roboter: Mit welchen Sensoren arbeiten diese, wie funktioniert die Entfernungsmessung und Bewegungsschätzung? Dabei zeigte sich: Mathematik ist für viele Berechnungen im Bereich der Robotik eine Grundlage. Eine gute Nachricht für alle Schüler*innen: Das Studium setzt auf den Mathematikkenntnissen der Schule auf, weitere Vorkenntnisse in Mathematik oder Informatik sind nicht notwendig. 

Stimmen der Schüler*innen
Ungefragt, die Praxiserfahrung in den Workshops ist nicht zu ersetzen, doch auch die Präsentation der mobilen autonomen Robotik brachte Qualitäten mit sich: Die Schüler*innen äußerten, dass sie tiefer in Themen eingetaucht sind, Bekanntes nun in einen größeren Zusammenhang bringen können und die Präsentation eine gute und hilfreiche Ergänzung zum Schulwissen für sie ist. Die Vorstellung hat ihnen geholfen zu erfassen, wo genau Informatik überall zu finden ist und was Informatik ihnen in Zukunft bringen kann, so das Feedback der Teilnehmenden. Weiterer Pluspunkt: Aufgrund des Online-Formats, war die Teilnehmerzahl unbegrenzt. Allein am Robotik-Vortrag nahmen 20 Schüler*innen teil. „Interessierte Schüler*innen konnten ihren inhaltlichen und beruflichen Horizont erweitern“, so Stefan Riexinger, NwT-Organisator seitens des Ellenrieder Gymnasiums. 

Angebote für Schulen
Die Hochschule Konstanz bietet interessierten Schulen verschiedene Informations- und Veranstaltungsangebote an. Die Veranstaltungen für die Schüler*innen mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaft und Technik in Klasse 10 des Ellenrieder Gymnasiums und der Gemeinschaftsschule Gebhard – beide sind Bildungspartner der HTWG – sind ein Beispiel dafür. Bei Interesse nehmen Sie gern Kontakt mit Kathrin Pallasch von der Schulkontaktstelle der HTWG auf.

Weitere Angebote
Neben dem Angebot aus der Informatik gab es weitere Angebote aus anderen Fakultäten der Hochschule sowie eine interaktive Informationsveranstaltung der Zentralen Studienberatung zu Studienmöglichkeiten an der Hochschule Konstanz. Einen Bericht darüber finden Sie in der Newsmeldung der HTWG.