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Team - Signal Processing

Die Arbeitsgruppe befasst sich vor allem mit der Entwicklung von Algorithmen im Bereich der Signalverarbeitung und Codierung für eine zuverlässige Datenübertragung. Dazu gehören Systemidentifikation, Echtzeitsimulation elektroakustischer Systeme, Algorithmen zur Mehrkanal-Rauschunterdrückung sowie Methoden zur Quellen- und Kanalcodierung. Aktuelle Arbeiten im Bereich der Codierungstheorie befassen sich mit Codes auf komplexen Alphabeten und Methoden zur Fehlerkorrektur in Flash-Speichern.

Forschung

  • Bandbreitenerweiterung zur Verbesserung der Sprachübertragung mit Bluetooth

    Verfahren zur Bandbreitenerweiterung fügen stark bandbegrenzten Sprachsignalen, wie sie z.B. in der Telefonie vorkommen, synthetisch erzeugte Frequenzkomponenten hinzu, die die Sprachqualität und Verständlichkeit verbessern sollen. Man unterscheidet dabei Verfahren mit und ohne Nebeninformation. Bei der Bandbreitenerweiterung ohne Nebeninformation werden die zusätzlichen Frequenzkomponenten aufgrund der Signalstatistik geschätzt. Bei den Verfahren mit Nebeninformation wird zusätzlich zum bandbegrenzten Signal noch Information über das Breitbandspektrum übertragen. mehr ...

  • Codes über gaußsche Zahlen

    Die gaußschen Zahlen (Gaussian integer) sind eine Verallgemeinerung der ganzen Zahlen in den komplexen Zahlen. Jede gaußsche Zahl liegt auf einem ganzzahligen Koordinatenpunkt der komplexen Ebene. In diesem Forschungsprojekt werden Konstruktionen für Gaußcodes untersucht, dabei werden endliche Ringe und Körper über gaußsche Zahlen betrachtet. mehr ...

  • Mikrofon-Diversitätsverfahren zur Verbesserung der Spracherkennung in Sprachbediensystemen

    Aus Komfortgründen und aus Gründen der Fahrsicherheit kommen in Fahrzeugen in zunehmendem Maße Sprachbediensysteme zur Steuerung komplexer Multimediasysteme zum Einsatz. Die hierzu notwendige Spracherkennung ist in Kraftfahrzeugen jedoch besonders schwierig, da im PKW das Sprachsignal durch mehrere Störquellen beeinträchtigt wird. Unmittelbar einsichtig ist die Störung durch Fahrgeräusche. Daneben gibt es jedoch noch eine Reihe weiterer Störquellen. mehr ...

  • Innenraumkommunikation – ein Hörgerät fürs Auto

    Moderne Fahrzeuge verfügen zwar zumeist über eine geräuschgedämmte Fahrgastzelle, dennoch gestalten sich Unterhaltungen zwischen Fahrzeuginsassen der vorderen und hinteren Sitzreihe als eher schwierig. Im Gegensatz zur "normalen" Kommunikation (mit Blickkontakt) sind im Auto die Positionen und Blickrichtungen der Gesprächspartner durch die An­ordnung der Sitze festgelegt, wodurch die Kommu­ni­kation erschwert wird. Bei Überland- und Autobahnfahrten zwingt der erhöhte Fahrgeräuschpegel die Insassen zu einer lauteren Sprechweise. Nicht zuletzt dadurch, dass Fahrer häufig versucht sind, sich zu ihren Gesprächspartnern umzudrehen, empfinden es die Fahrgäste als unangenehm, längere Gespräche zu führen. mehr ...