Projekte

    Hier finden Sie die aktuell laufenden Projekte der Fakultäten: Architektur und Gestaltung | Bauingenieurwesen | Elektro- und Informationstechnik | Informatik | Maschinenbau | Wirtschafts-, Kultur- und Rechtswissenschaften

    F&T-Projekte der Fakultät Bauingenieurwesen

    • ITU Projekt

      Die UN Sonderorganisationen Informations- und Kommunikationstechnologie und die Internationale Fernmeldeunion (ITU) haben zum ersten Mal gemeinsam einen internationalen Forschungwettbewerb ausgerichtet. Unter dem Motto „Connect2Recover“ waren Think Tanks und internationale Forschungsgruppen aufgerufen, Ideen für das Gelingen digitaler Inklusion in den Schlüsselbereichen Bildung, Beschäftigung und Gesundheitsversorgung einzureichen. Aus 307 Forschungsvorschläge wählte eine internationale Jury 15 Projekte für die Umsetzung aus, darunter das Projekt der HTWG. Das Projekt „Creating a blueprint for Africa's transition towards an inclusive and competitive digital economy: Identifying potential industries, stakeholders, and use cases for the development of a federated digital platform and advanced services with a focus on Botswana“ wird mit 42.000 US Dollar gefördert.

    • Human Induced Vibration Test

      An der TU Darmstadt werden die Möglichkeiten der terrestischen Microwelleninterferometrie für den Einsatz im Bauwesen untersucht. Zur Validierung und Kalibirierung setzte das Labor für Baudynamik der HTWG Konstanz konventionelle Sensorik für die Ermittlung von Eigenfrequenzen, Modalformen und weiteren modalen Parametern ein. Es wurde eine hervorragende Korrelation festgestellt, und es lässt sich begründet vermuten, dass diese relativ neue Messtechnik für das Bauwesen viel Potential bietet.

      • Foto von Prof. Francke

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      • Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Francke

        Professur für Stahlbau, Ingenieurholzbau, Verbundbau

      • Raum C 105
        +49 7531 206-217
        francke@htwg-konstanz.de


      • Sprechzeiten

        Sprechstunde elektronische Schlösser: Dienstag 11:30 - 13 Uhr

    • Multispektral-Scankamera

      Ziel der Kooperation ist es, die Kompetenzen der HTWG Konstanz im Bereich Farb- und Lichtmesstechnik mit den Fähigkeiten eines Unternehmens zu vereinigen, um so schneller neue Anwendungen und Produkte im Bereich Farb-Kamera Scantechnik umsetzen zu können.

    • Entwicklung preisgünstiger Alternativen zur Siebfiltration für rezirkulierende Aquakultursysteme

      Insbesondere in kleineren rezirkulierenden Aquakultursystemen (RAS), welche ein hohes Potenzial im Rahmen regionaler Vermarktungskonzepte unter Einbeziehung der Direktvermarktung aufweisen, stellen sich Siebtrommelfilter, die für die Feststoffentnahme in RAS häufig eingesetzt werden, als die Aufbereitungskomponenten im System dar, welche in der Regel die höchsten Investitionen nach sich ziehen. Ziel des vorliegenden Vorhabens liegt in der Weiterentwicklung und Eignungsprüfung von konstruktiv einfachen und kostengünstigen Komponenten zur Abscheidung von Schwebstoffen und Sedimenten in RAS. Das angestrebte Verfahren kombiniert die Funktionsweise eines vertikal durchströmten trichterartigen Absetzbeckens durch Einbindung eines Fließbettes aus schwimmenden Füllkörpern mit den Vorteilen eines Lamellenseparators. Dieses innovative Verfahren zur Feststoffabscheidung soll in RAS sowohl für den durch einen hohen Schwebstoffanteil charakterisierten Auslauf des Denitrifikationsreaktors als auch für die Entfernung von Sedimenten in Form von Kot und Futterresten aus dem zirkulierenden Hauptstrom im Auslauf der Haltungsbecken dimensioniert, geprüft und zur Marktreife gebracht werden.

    • 5D-Konferenz

      The international 5D Conferences take place at the University of Applied Sciences in Constance. Representatives of the construction industry will present their current experiences and skills in applying 5D model-based process integration in practice. Their aim is to discuss the current status of model-based processes and to debate on future developments and envisioned goals. This way we can pro-actively shape the future of the construction industry. Further we can stimulate a healthy exchange of ideas during this debate and benefit from both practice as well as research experience.

    • KLIMOPASS – Klimawandel und modellhafte Anpassungen in Baden-Württemberg – Grundlagenforschung regionale Klimafolgen

      Ziel des Projektes ist es, für die Energiewirtschaft – auf Basis der sich durch den Klimawandel ändernden Energiebereitstellung – gegenwärtige und zukünftige Wassernutzungskonkurrenzen im Einzugsgebiet des Neckars zu identifizieren, zu analysieren und zu vergleichen. In der Projektphase 1 wird eine zusammenfassende Darstellung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Energiewirtschaft vorgenommen und hinsichtlich der Relevanz für Baden-Württemberg untersucht und dargestellt. In der Phase 2 werden die Erkenntnisse hinsichtlich der energiewirtschaftlichen Wassernutzung weiterentwickelt. Hierfür wird eine Analyse und Projektion von Wassernutzungskonkurrenzen unter Klimawandelbedingungen vorgenommen. In der abschließenden Phase 3 erfolgt eine neue Abschätzung der Relevanz der zukünftigen energiewirtschaftlichen Wassernutzung in Baden-Württemberg sowie eine Erarbeitung von modellhaften Anpassungsoptionen an den Klimawandel.

    • Nutzungskonflikte bei zukünftigen Niedrigwasserzuständen

      Das Projekt identifiziert vorhandene und im Zuge des Klimawandels potenziell auftretende Interessens- und Nutzungskonflikte um die Ressource Wasser sowie die beteiligten Akteure (Energienutzung, Landwirtschaft, kommunale Entwässerung, Ökologie, Tourismus etc.) in 2 beispielhaften Einzugsgebieten in Baden-Württemberg (Murg und Kocher). In einem partizipativen Prozess werden fachlich fundierte und reproduzierbare Handlungsoptionen für diese Interessens- und Nutzungskonflikte um die Ressource Wasser entwickelt. Im Prozess des Managements von Interessens- und Nutzungskonflikten um Querschnittsthemen wie Wasser müssen ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Belange adäquat berücksichtigt werden und in einem partizipativen Prozess zwischen den verschiedenen Akteuren ausgehandelt werden. An Hand der Beispieleinzugsgebiete Murg und Kocher sollen der Prozess zur Identifikation von Konflikten, die Ableitung von Konfliktlösungsstrategien und Handlungsempfehlungen beispielhaft durchgeführt werden. Die Identifikation und Moderation von Lösungsansätzen in bestehenden und zukünftigen Interessens- und Nutzungskonflikten um die Ressource Wasser in den Beispielregionen kann als systematische Herangehensweise auch auf andere Regionen Baden-Württembergs übertragen werden.

    • Kompetenzzentrum Energiewende Konstanz

      Im Kompetenzzentrum Energiewende Region Konstanz arbeiten verschiedene Akteure der Energiewende als Partner zusammen an gemeinsamen Projekten. Die an der Hochschule Konstanz (HTWG) angesiedelte Projektleitung unterstützt die Vernetzung und Projektarbeit der Partner. Im Zuge des Projektes wurden ein Energiewendebericht über die Region Konstanz erstellt, der den aktuellen Stand der Umsetzung in Konstanz darstellt.

    • Anwendung von recyclierter Gesteinkörnung aus Mauerwerkabbruch (Typ 2) in RC-Beton

      Während für recyclierten Betonabbruch die Qualitätsmerkmale zum Einsatz im RC-Beton vielfach geprüft sind und damit zumindest teilweise gebaut wird, sind die Anforderungen für Mauerwerksabbruch noch nicht umfassend chemisch und physikalisch anhand von Kennwerten beschrieben. Hemmnisse ergeben sich u.a. durch unzureichende Bekanntheit von RC-Beton mit RC-Körnung des Typs 2 bei Planern und Bauherren, fehlende Langzeit-Erfahrungen, den möglichen Gipsgehalt im Abbruchmaterial, unzureichende einfache Möglichkeiten der Qualitätskontrolle beim Recycling-Unternehmen vor Ort, die schwankende Wasseraufnahme der verschiedenen Ziegelqualitäten und unzureichende Aussagen zur Dauerhaftigkeit, unter anderem Frostbeständigkeit in den entsprechenden Expositionsklassen des Betoneinsatzes. Folgende Teilthemen werden bearbeitet: Untersuchung realer RC-Körnung Typ 2 bezüglich Schwankungsbreite und chemisch-physikalischer Eigenschaften der Körnung (u. a. spezifische Oberfläche, Sieblinie, chemische Zusammensetzung insbesondere Sulfat- und Alkali-Gehalte, Wasseraufnahme, Rohdichten, mikroskopische Analyse); Erarbeiten von Vorschlägen für einfache Methoden zur Vor-Ort-Prüfung von zerkleinertem Abbruchmaterial (u. a. Sulfat-Schnelltest); Aufzeigen von Möglichkeiten des Umgangs mit Rest-Calciumsulfat-Gehalten in der RC-Körnung ohne zusätzliche thermische Vorgänge; Recherche/Auswertung der Bewährung von RC-Beton mit Typ 2-Körnung im Hochbau – in der Baugeschichte und seit den letzten 10 Jahren, insbesondere im Großraum Zürich; Entwicklung und Untersuchung geeigneter Rezepturen von RC-Beton als Transportbeton unter Verwendung oben genannter RC-Gesteinskörnung Typ 2, insbesondere in Bezug auf Frostbeständigkeit bei unterschiedlicher Feuchtigkeit gemäß den Expositionsklassen; Erstellen von Ökobilanzen und ökonomische Betrachtung der entwickelten und geprüften Rezepturen als Beitrag zum Umweltschutz und zur Erhöhung der Attraktivität von RC-Beton für Bauherren und Planer; Untersuchung und Bewertung der Multifunktionsblöcke „Ökostones“ der Fa. Feess nach 2 Jahren Freibewitterung im Außenbereich, u. a. als eine Grundlage für das Aufzeigen weiterer Einsatzgebiete von RC-Beton mit RC-Körnung Typ 2.

      • Foto von Prof. Stürmer
      • Prof. Dr.-Ing. Sylvia Stürmer

        Professur für Baustofftechnologie, Bauchemie, Bauphysik, Denkmalpflege und Bausanierung, Werkstofftechnologie

      • Raum G 056
        +49 7531 206-225
        stuermer@htwg-konstanz.de

    • Maun Science Park Projekt, Botswana

      Ein autarker, nachhaltig wirtschaftender Stadtteil – das soll in Maun im botswanischen Okavango Delta mit Hilfe modernster Technologien entstehen. Lehrende und Studierende der HTWG arbeiten gemeinsam mit Wissenschaftler*innen und Studierenden aus aller Welt an der Realisierung. Das Projekt soll ein Vorbild für zukünftiges Leben auf der Erde werden.

      Majestätische Wildtiere, unberührte Vegetation – das Okavango Delta in Botswana ist ein artenreiches Feuchtgebiet mitten in der trockenen Kalahari-Wüste. Manch einer vergleicht es mit dem Garten Eden. Einen eindrucksvollen Einblick in die Region verschafft das YouTube-Video „Botswanas Okavango Delta - Heaven on Earth“. Ohne Wasser verschwände der Artenreichtum aber. Und Wasser wird immer knapper, genau wie andere Ressourcen auch.

      In Maun, einer schnell wachsenden urbanen Siedlung am südöstlichen Rand des Okavango Deltas, leben 50.000 Menschen. Sie drängen immer weiter in den Lebensraum der vielfältigen Tierwelt des Deltas ein.

      Aktuell steht das Projekt noch ganz am Anfang: In einem ersten Schritt will die HTWG in Zusammenarbeit mit internationalen Hochschulen, der Universität Botswana sowie lokalen Unternehmern und der Bevölkerung von Maun ein Designkonzept erarbeiten, das in den kommenden Jahren umgesetzt werden kann.

      Das Maun Science Park Projekt wird seit 2020 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Deutschen Akademischen Ausstauschdienst (DAAD) im Rahmen des HAW.International Förderprogramms sowie seit 2021 vom Institut für angewandte Forschung (IAF) der HTWG finanziell unterstützt.

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    • SuLiVaCo: Sustainable Lightweight Value Connect

      Lösungen für eine technisch, baulich und sozioökologisch optimierte und zugleich effiziente Flächennutzung zu entwickeln. Vorliegend soll eine zur Nachverdichtung komplementäre Lösung erforscht und unter anwendungspraktischer Perspektive analysiert werden: Innerstädtische Verkehrsschneisen sollen an besonders geeigneten Abschnitten mithilfe einer Leichtbaukonstruktion („Grünbrücke“) überspannt werden, verbunden mit: Neuschaffung von (Prime-Location-)Immobilienfläche und/oder Grünfläche, dementsprechender Wertschöpfung, Wertsteigerung durch Aufwertung der angrenzenden Bebauung, Emissionsschutz. Vor dem Hintergrund der bereits nachgewiesenen prinzipiellen technischen, rechtlichen und ökonomischen Machbarkeit derartiger Leichtbaukonstruktionen zielt das Forschungsvorhaben auf eine wissenschaftlich fundierte und zugleich anwendungspraktisch orientierte Methodik zur Bestimmung optimaler Standorte und jeweiliger Rahmenparameter für die Umsetzung von Grünbrücken. Dabei soll als Analyse- und Bewertungsgrundlage auf relevante ökonomische und sozioökologische Faktoren fokussiert werden (erschließbare Potenziale). Zugleich sollen im Rahmen der methodischen Analyse aber auch wesentliche methodisch-technische Determinanten der Planung und Bauausführung (erforderlicher Invest und Aufwand) sowie der zugehörigen Prozesse analysiert, berücksichtigt bzw. abgeschätzt werden. Als weitgehend autonom – ggf. KI-basiert – ablaufende Methodik oder halbmanuell einzusetzende Toolbox soll die Zieltechnologie das zeiteffizente Analysieren einer Vielzahl in Frage kommender Flächen ermöglichen. Im Rahmen der abschließenden Evaluation / Verifizierung wird die exemplarische Umsetzung für beispielhaft gewählte Gebiete angestrebt, wobei ein Konkretisierungs- und Differenzierungsgrad erreicht werden soll, der als Grundlage für die davon ausgehende detaillierte Planungen an den identifizierten, besonders geeigneten Standorten dienen kann. Durch Dissemination der Forschungsergebnisse gemeinsam mit str.ucture und relevanten Akteuren der Branche bzw. Veröffentlichung in entsprechenden Fachzeitschriften wird die geeignete Einbringung der Forschungsergebnisse in das Fachgebiet sichergestellt.

      Das Projekt wird gefördert durch: MWK Förderprogramm Leichtbau Innovation Challenge

    • CoKLIMAx - Anwendung der COPERNICUS-Daten für die klimarelevante Stadtplanung am Beispiel von Wasser, Wärme und Vegetation

      Entwicklung von niedrigschwelligen Werkzeugen und effizienten Arbeitsprozessen für die Datenerfassung, -verarbeitung, -auswertung und -anwendung durch Kommunen - Spezifische Klimaanpassungs- und Resilienzmaßnahmen können auf regionaler und lokaler Ebene effizient gestaltet und umgesetzt werden. Klima- und Umweltdatenbanken sind von entscheidender Bedeutung für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und für die effiziente Planung und Umsetzung geeigneter Klimaschutzmaßnahmen: Verfügbare Datenbanken können Kommunen als wichtige Ausgangspunkte dienen, um Bedarfe zu ermitteln, Ressourcen zu priorisieren und Investitionen unter Berücksichtigung der meist knappen Budgetrestriktionen zuzuordnen. Hochwertige Geo-, Klima- und Umweltdaten sind inzwischen verfügbar - Daten aus der Fernerkundung, z.B. Copernicus-Dienste werden von entscheidender Bedeutung sein. Es gibt zukunftsweisende Ansätze, solche Daten zu nutzen, um daraus Prognosen für die städtebauliche Prozessoptimierung der Stadtverwaltungen abzuleiten. Auf kommunaler Ebene werden die vorhandenen Daten jedoch bisher nur bedingt genutzt, da es keine praxistauglichen Werkzeuge für die Stadtplanung gibt, mit denen Fernerkundungsdaten mit lokalen Daten zusammengeführt, sinnvoll kombiniert und in kommunalen Planungsprozessen weiterverarbeitet und angewendet werden können. Daher zielt unser Projekt CoKLIMAx auf die Entwicklung neuer digitaler Produkte, fortschrittlicher städtischer Dienstleistungen und Verfahren, wie z.B. die Entwicklung praxisorientierter technischer Werkzeuge, die verschiedene Fernerkundungs- und In-situ-Datensätze zur Validierung und Weiterverarbeitung erfassen.

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