Projekte

    Hier finden Sie die aktuell laufenden Projekte der Fakultäten: Architektur und Gestaltung | Bauingenieurwesen | Elektro- und Informationstechnik | Informatik | Maschinenbau | Wirtschafts-, Kultur- und Rechtswissenschaften

    F&T-Projekte der Fakultät Wirtschafts-, Kultur- und Rechtswissenschaften

    • Management, Kultur und Kommunikation im internationalen Wirtschaftsleben

      Grenzüberschreitende Kommunikations- und Kooperationsprozesse in der Wirtschaft sind Gegenstand dieses Projektes. Ziele eines der Teilprojekte sind erstens: Erkenntnisse über die Form und insbesondere über die von Beteiligten und Beobachter*innen wahrgenommenen Schwierigkeiten der Interaktion in der Wirtschaft zu gewinnen; und zweitens: rezipierte, teilweise nicht ausreichend kritisch tradierte Einsichten und Ansichten über die Interaktion im internationalen Wirtschaftsleben kritisch zu überprüfen. Ein weiteres Teilprojekt beschäftigt sich mit den Auswirkungen von grenzüberschreitenden Fusionen auf Kommunikations- und Kooperationsprozesse. Es untersucht die Managementkommunikation auf den höchsten Führungsebenen zwischen einem nordamerikanischen Konzern und einer deutschen Tochtergesellschaft und zwischen derselben deutschen Firma und einer französischen Schwestergesellschaft. Dabei wird eine Vielzahl an Daten über die Sprache, Form, Medium, Funktion und Schwierigkeiten aus deutscher Sicht der erlebten Kommunikation erhoben. Auf dieser Grundlage werden Konzepte zur Optimierung der Kommunikation und Kooperation entwickelt.

      • Portrait von Prof. Peter Franklin
      • Prof. Peter Franklin

        Praktikantenamt AS

      • Raum M 311
        +49 7531 206-396
        franklin@htwg-konstanz.de


      • Sprechzeiten

        Di. 11:30 - 13:00 Uhr und nach eMail-Vereinbarung

    • Compliance & Integrity als Führungsaufgabe und Kulturgestaltung - Enablement. Empowernment. Effectiveness.

      Das Projekt zielt darauf ab, bestehende Compliance-Systeme in Unternehmen praxistauglicher zu machen, die Wirksamkeit der Maßnahmen eines Compliance-Management-Systems zu steigern und damit die Prävention wirtschaftskrimineller und unethischer Verhaltensweisen und Handlungen im Unternehmen effektiv und zugleich effizient zu gestalten.

      Der Ansatz "Comliance & Integrity als Führungsaufgabe und Kulturgestaltung" ersetzt nicht, sondern ergänzt damit den vorherrschenden Ansatz einer "Compliance als Stabsaufgabe" indem er die für die Funktionsfähigkeit der Compliance zentralen Aufgaben der Wahrnehmung von Compliance- und Integritätsrisiken, deren Analyse und vor allem Transformation in die Entscheidungsfindung im Geschäftsalltag zum integralen Bestandteil der Führungsrolle von Managerinnen und Managern macht.

    • Compliance-Praxis

      Compliance-Kultur(en) in multinationalen Konzernen; Anforderungen einer zukunftsfesten Unternehmensmitbestimmung aus Sicht des Mittelstandes; Handels- und Gesellschaftsrechtliche Anforderungen an mittelständische Unternehmen; Compliance in der Verteidigungsindustrie.

    • DEX Deutscher Ethik Index

      Im Rahmen einer privatwirtschaftlich geförderten Kooperation mit der Stiftung – CLUB OF HAMBURG® und dem Senat der Wirtschaft wird ein ganzheitliches Management-Modell „Erfolg mit Anstand“ (engl. Fair Profit) entwickelt. Das Modell zielt darauf ab, Unternehmen zu einer erfolgsförderlichen und zugleich ethisch fundierten Unternehmensführung auf Basis u.a. der normativen Inhalte globaler CSR-Standards (ISO 26000, OECD Leitlinien, UN Global Compact, etc.), europäischer Business Ethics-Modelle (WMSZfW, RME-Model EBEN) und weiterer Business Excellence-Kriterien des 21. Jhd. zu befähigen. Zu diesem Zweck konzipiert das KICG im ersten Schritt einen Leitfaden für die Selbstbewertung von Unternehmen, der im direkten Dialog mit Vertretern insbesondere der mittelständisch geprägten Wirtschaft (in Gestalt von Pilotunternehmen) entsteht und so unmittelbar auf seine Praxistauglichkeit geprüft wird. Die Stiftung beabsichtigt mittelfristig die Verleihung eines Gütesiegels „Erfolg mit Anstand“, welches die entsprechende Gesamtausrichtung eines Unternehmens und deren Umsetzung in Form eines kontinuierlichen Entwicklungsprozesses qualitativ evaluiert und ggf. prämiert. Darauf aufbauend und in kritischer wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit sogenannten Nachhaltigkeits- bzw. Ethik-Indizes, die bereits für börsennotierte Unternehmen existieren, ist die Entwicklung und Etablierung des Deutschen Ethik Index – DEX® geplant. Das einer Listung im DEX® zu Grunde liegende Rating-Verfahren, das auf der erfolgreichen Auszeichnung mit dem Gütesiegel und einer zusätzlichen quantitativen Bewertung auf Basis eines innovativen Ratingverfahrens gründet, wird einen Vergleich der ökonomischen Leistungsfähigkeit im Einklang mit ethischer Vorbildlichkeit auch für nicht börsennotierte Mittelständler, inhabergeführte und große Familienunternehmen bieten. Die primäre Zielsetzung des zunächst auf 3 Jahre angelegten DEX-Projektes ist neben der theoretischen Entwicklung des normativen Rahmenmodells als Grundlage des Gütesiegels „Erfolg mit Anstand“ und der späteren Listung im DEX®, die wissenschaftliche Begleitung der praktischen Umsetzung und der breitenwirksamen Dokumentation ethischen Fortschritts in der Unternehmenspraxis. Langfristig soll durch den Vergleich der ökonomischen Performance im DEX gelisteter Unternehmen mit der Leistung vergleichbarer Unternehmen die Hypothese überprüft werden, dass ökonomischer Erfolg im 21. Jhd. die systematische, konsistente Integration ethischer Prinzipien und anderer gesellschaftlich relevanter Orientierungen in die formellen ebenso wie in die informellen Führungs- und Steuerungsmechanismen der Organisation voraussetzt. Darüber hinaus ermöglicht die Anwendung des Modells „Erfolg mit Anstand“ Organisationen aller Art, ihren spezifischen Beitrag zur Umsetzung der Ende 2015 von den Vereinten Nationen eingeführten „Agenda 2030“ in Form von 17 „Sustainable Development Goals (SDGs)“ zu identifizieren, zu managen und kommunikabel zu machen.

      In der Kontinuierung der Entwicklung des Gütesiegels wurde ein Monitoring-Verfahren konzipiert, mit welchem eine oben beschriebene kontinuierliche „Überwachung“, hier speziell kleinerer, mittelständischer oder mittelständisch geprägter Unternehmen erfolgen kann. Die Pilotphase des Evaluierungsverfahrens für den DEX® mit insgesamt 10 überwiegend mittelständischen Unternehmen ist Ende 2021 abgeschlossen worden und seit März 2022 läuft nun eine Überarbeitung des Modells und des Evaluierungsverfahrens vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Pilotphase.

    • PredTour - Predicting Tourism Movements

      Ziel ist es, lokale Verhaltenstendenzen voraussagen und Personenströme besser aneinander vorbei lotsen zu können. Konstanz ist mit Einkaufstouristen verstopft, so dass die Stadt für Erholungstouristen immer unattraktiver wird. Insbesondere in den Sommerferien belastet die zeitliche und räumliche Konzentration von Touristenströmen die Infrastrukturen in der Bodenseeregion. Im Rahmen des Projekts PredTour (Predicting Tourism Movements) sollen Daten zu den Bewegungsströmen und -mustern mit einer App gewonnen werden. Anschliessend sollen Massnahmen identifiziert werden, um diese Ströme zu lenken. Dies soll positive Auswirkungen auf das Erlebnis der Touristen haben, welche die Sehenswürdigkeiten mit weniger Stau und Wartezeiten besichtigen können. Gleichzeitig soll das Gewerbe profitieren, indem sich mehr Personen reibungsloser durch die Stadt bewegen können, was zur Kundenzufriedenheit beiträgt.

      • mehr ...

      • Prof. Dr. Ralf Seepold

        Ansprechperson der Fakultät Informatik für den Studiengang Automobil- und Informationstechnik bzw. seit WS 2022/23 für Intelligente Mobilitätssysteme

      • Raum F 125
        +49 7531 206-633
        ralf.seepold@htwg-konstanz.de


      • Sprechzeiten

        nach Vereinbarung

    • Handel innovativ

      Handel innovativ

      Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg finanzierte Projekt „Handel innovativ“ hat zum Ziel, stationäre Einzelhandelsunternehmen aus Baden-Württemberg bei der Entwicklung innovativer Service-Strategien, -Prozesse und -Kompetenzen im Bereich digitaler bzw. innovativer Services zu unterstützen. In wissenschaftlicher Hinsicht werden u.a. Aspekte einer modernen Customer Journey, Herausforderungen bei der Innenstadtentwicklung sowie die Anforderungen der Generation Z an den Einzelhandel der Zukunft betrachtet. Der Transfer erfolgt in Form von Mikroprojekten, Workshops, Webinaren, Podcasts und weiteren Transferformaten.

      Während der Projektlaufzeit sind insgesamt 6 (wissenschaftliche) Projekt-Mitarbeiter*innen sowie mehrere Student*innen im Projekt beschäftigt, Projektleiter ist Herr Prof. Dr.-Ing. Stefan Schweiger.

      Partner: Fraunhofer IAO, Stuttgart; Hochschule Furtwangen, itb Karlsruhe, KODIS Heilbronn, Hochschule Heilbronn, Universität Siegen, IHK Hochrhein-Bodensee

      Laufzeit: 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

       

    • Kompetenzzentrum Smart Services

      Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg finanzierte Kompetenzzentrum „Smart Services“ hat zum Ziel, kleine und mittelständische Unternehmen bei der Weiterentwicklung ihrer Service-Strategien, -Produkte, -Prozesse und -Kompetenzen im Bereich digitaler Smart Services zu unterstützen. Das Zentrum arbeitet grundsätzlich branchenübergreifend. Der Themenfokus am Standort Konstanz liegt in den Feldern Digitale Geschäftsmodelle sowie Change Management. Während der vierjährigen Laufzeit sind insgesamt 4 wissenschaftliche Mitarbeiter*innen sowie mehrere Student*innen im Projekt beschäftigt, Projektleiter ist Herr Prof. Dr.-Ing. Stefan Schweiger.

      Partner: Fraunhofer IAO, Stuttgart; Hochschule Furtwangen, itb Karlsruhe, KODIS Heilbronn, Universität Siegen, IHK Hochrhein-Bodensee

      Laufzeit: 01. Januar 2019 bis 31. Dezember 2022

      Mehr Informationen unter https://smart-service-bw.de/

    • SerWiss

      Integrierte Geschäftsmodell- und Arbeitsgestaltung für die internationale Bereitstellung und Vermarktung von Service-Wissen

      Das Verbundprojekt SerWiss ist Teil der Förderlinie „Zukunft der Arbeit“ im Programm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“. Ziel des vom BMBF und ESF geförderten Vorhabens ist die Entwicklung eines integrierten Ansatzes, der kleine und mittelständische Anbieter von Investitionsgütern dazu befähigt, Service-Wissen auf der Basis eines digitalen Lösungsansatzes unter Gewährleistung einer humanen Arbeitsgestaltung effizient zu generieren, zu strukturieren und international bereitzustellen bzw. zu vermarkten. Der Lösungsansatz umfasst

      • die Gestaltung neuer Geschäftsmodelle, die den Wert von Service-Wissen zur Grundlage haben,
      • die wissenszentrierte Arbeitsgestaltung in den Service-Prozessen, die mit der Methodik des Knowledge-Centered-Service (KCS) strukturiert werden soll sowie
      • die Konzeption und prototypische Umsetzung einer digitalen Lösung, die sowohl die Hardware- (z.B. über Tablets oder Datenbrillen) als auch die Software-seitige (über Service-Apps) Unterstützung der Service-Arbeit beinhaltet.

       

      Während der dreijährigen Laufzeit sind insgesamt 2 wissenschaftliche Mitarbeiter*innen im Projekt beschäftigt, Projektleiter ist Herr Prof. Dr.-Ing. Stefan Schweiger.

      Projektpartner: HTWG Konstanz, Ruhr-Universität Bochum, pro-accessio GmbH & Co. KG, Teamviewer AG, acp systems AG, Automatic-Systeme Dreher GmbH

      Laufzeit: 01. März 2020 bis 28. Februar 2023

      Mehr Informationen unter www.serwiss.de

    • Service Meister

      Im Auftrag des Karlsruher Institut für Technologie wird im Rahmen des BMWi-Projekts "Service Meister" eine Darstellung der Rechtslage beim Austausch von Rohdaten und Machine Learning Modellen über Unternehmensgrenzen hinweg z.B. bei Industrie 4.0 Projekten herausgearbeitet und werden anhand konkreter Fragestellungen mit Projektpartnern Regelungsmodelle erstellt. Es erfolgt eine Skizzierung von Regelungsmodellen zur Lösung entstehender Zuordnungsfragen nach deutschem Recht (z.B. Regelungsansätze de lege lata und de lege ferenda, Vertragslösung, Treuhandlösung).

      Das Projekt wird gefördert durch: Karlsruhe Institut für Technologie

    • Urban Innovation Hub

      Im Rahmen des Projektes „Urban Innovation Hub“ wird für den Standort Konstanz ein PopUp-Labor geplant und realisiert. Das PopUp-Labor richtet sich an die Zielgruppen Einzelhandelsunternehmen, Digitalisierungsdienstleister, (zukünftige) StartUp´s, Studierende, Auszubildende sowie die interessierte Öffentlichkeit. Inhaltlich geht es darum, die Ansätze aus dem Projekt „Handel innovativ“ in der Region erlebbar zu machen, zu diskutieren und mögliche darauf aufbauende Geschäftsmodellansätze zu formulieren. Das PopUp-Labor fungiert dabei als Keimzelle, Ideengeber und Basis für Transferformate wie Business Model Pitches (ähnlich den Mikroprojekten des Kompetenzzentrums Smart Services), zielgruppenspezifische Workshops oder Unternehmerabende. Das Projekt wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg finanziert. Projektleiter ist Herr Prof. Dr.-Ing. Stefan Schweiger.

      Partner: Fraunhofer IAO, Stuttgart; Hochschule Furtwangen, itb Karlsruhe, KODIS Heilbronn, Hochschule Heilbronn, Universität Siegen

      Laufzeit: 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

       

    • Data Sharing Framework für KMU

      Das Projekt "Data Sharing Framework" (auch "DSF") setzt sich das Ziel, kleine und mittlere Unternehmen ("KMU") beim unternehmens- und grenzübergreifenden Austausch von Daten zu unterstützen. Dies geschieht unter den folgenden forschungs- und praxisleitenden Thesen:
      These 1: KMU können durch die Nutzung und das Teilen von Daten Mehrwerte in Form neuer Produkte und Services generieren. Aus wissenschaftlicher Sicht liegt der Fokus des Themas „Daten“ und „Data Science“ bisher überwiegend auf der technischen Umsetzung datenintensiver Geschäftsmodelle und Kooperationen durch die Unternehmen.
      These 2: Die technische Umsetzung ist eine notwendige Bedingung für datenbasierte Leistungen, sie reicht jedoch nicht aus, um eine Kooperations- und Teilbereitschaft bei KMU hinsichtlich ihrer Daten („DatenTeilbereitschaft“) auszulösen. Zahlreiche Stakeholder zögern, Daten zu teilen, vor allem in einem grenzüberschreitenden Kontext, wie z.B. in der Programmregion.
      These 3: KMU benötigen „Data Access“ und „Data Trust“ Strukturen, um mögliche Kooperationspotenziale tatsächlich zu heben. Dies erfordert u.a. gemeinsame Standards, ein annäherndes Verständnis vom Wert der Daten, Data-Governance-Policies und spezifische Vertragswerke in Kombination mit zu definierenden Trust-Standards, welche die erforderliche formelle und informelle Sicherheit bieten.
      In diesem Projekt sollen konkrete Hilfen („Tools“) praxisnah und disziplinübergreifend entwickelt werden, um ebensolche nicht-technischen Hürden des unternehmens- und grenzüberschreitenden Datentransfers zu reduzieren und bestenfalls zu überwinden. In einem integrativen Prozess wollen die Projektpartner, gemeinsam mit KMU und KMU-Netzwerken, die nachstehenden Tools erarbeiten und zum Data Sharing Framework zusammenfassen:
      1. Recht: Feststellung und Zugänglichmachung praxistauglicher (insbesondere KMU gerechter) Vertragsmuster, Vertragsbausteine und Data Governance-Modelle für grenzüberschreitende und datenbasierte Geschäftsmodelle im Programmgebiet unter Berücksichtigung untenstehender Tools, ggf. branchenspezifischer Besonderheiten und regulatorischer Rahmenbedingungen (insbesondere Datenschutz und Kartellrecht).
      2. Data Value Tools: Entwicklung praxistauglicher Instrumente für KMU, um den Wert ihrer Daten innerhalb der Organisation aber auch innerhalb des Ökosystems zu quantifizieren und transparent zu machen und damit das Teilen von Daten auf eine nutzenorientierte Basis zu stellen.
      3. Data Trust Tools: Entwicklung von Handlungsempfehlungen und Instrumenten zur Steigerung der Daten-Teilbereitschaft in Abhängigkeit vom Typ und der demografischen Ausprägung der KMU-Kund*innen und -Partner*innen.
      4. Data Culture Tools: Instrumente zur Diagnose und Entwicklung einer datengetriebenen Organisationskultur.
      5. IT/Data Security Tools: Bereitstellung von Methoden zur Minimierung von IT-Sicherheitsrisiken bei Kooperation zwischen KMU, Forcierung von Datensicherheit durch Bereitstellung eines Sicherheitsradars und Listung von Best-Practices in Unternehmen.

      Hier geht es zur offiziellen Projekt-Website: https://www.data-sharing-framework.eu

      Das Projekt wird gefördert durch: Interreg Alpenrhein, Bodensee, Hochrhein

    • Chinakompetenzzentrum

      Das Projekt dient der Forschung im Bereich interkultureller Kompetenz. Das China-Zentrum bietet für verschiedene Zielgruppen der Hochschule (Studierende, Lehrende, Mitarbeitende) "China-Qualifizierungszyklen"an. Die in diesen Schulungsformaten angewendeten innovativen Methoden der Ausbildung interkultureller Kompetenz werden auf ihre Wirksamkeit hin erforscht. Basis der Entwicklung dieser innovativen Methoden in gemischtkulturellen Gruppen sind langjährige Erfahrungen in der Ausbildung interkultureller Kompetenz in den Asienstudiengängen der HTWG (vgl. Thelen, Gabriele, "Leadership in a Global World - Management Training Requirements using the exapmple of the Asian Studies and Management Programme at HTWG Konstanz", The 13th International Conference on Knowledge-Based Economy and Global Management, Tainan, Taiwan, 23-24 November 2017). Die Ergebnisse der Forschung werden auf einer internationalen wissenschaftlichen Tagung zum Thema Interkulturelle Kompetenz an der HTWG vorgestellt und zu Projektende im "Handuch zum Ausbau der Chinakompetenz" dokumentiert.

      Das Projekt wird gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung

      • Portrait von Prof. Dr. Gabriele Thelen
      • Prof. Dr. Gabriele Thelen

        Studiengangsleiterin WDT | Direktorin China-Zentrum

      • Raum M 207
        +49 7531 206-640
        gabriele.thelen@htwg-konstanz.de


      • Sprechzeiten

        nach Vereinbarung

    • Wertschöpfung und Digitalisierung in der Freizeitwirtschaft

      Die Digitalisierung hat mit neuen Technologien und smarten Anwendungen längst alle Wirtschaftszweige erreicht. Die Gesellschaft und insbesondere die Wirtschaft befinden sich in einem grundlegenden Veränderungsprozess. Bislang hat sich die Forschung jedoch noch sehr wenig mit den spezifischen Prinzipien der Digitalisierung und Wertschöpfung im Freizeitbereich beschäftigt. Diese Lücke will das Forschungskonsortium schließen. Unter anderem ist es für Unternehmen in der Freizeitwirtschaft wichtig, sich Fragen bzgl. der Digitalisierung und Wertschöpfung zu stellen. Wie verändert sich z.B. die Erlebniswahrnehmung in Freizeit und Tourismus durch die spezifischen Eigenschaften digitaler Technologien? Oder welche digitalen Technologien werden die Freizeitwirtschaft am stärksten beeinflussen, und wie lässt sich der Einfluss auf das Konsumentenverhalten und die Wertschöpfung in verschiedenen Freizeitbereichen konkret beschreiben? Welche neuen und veränderten Geschäftsmodelle und Kooperationsformen ergeben sich durch den Einsatz dieser Technologien für die Anbieter? Konkret soll diese Forschungsstudie einen Beitrag dazu leisten, die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Erlebniskonsum und auf die Freizeitwirtschaft in der Bodenseeregion besser zu verstehen. Das Resultat des Initialprojektes stellt einen Forschungsantrag für die neue COST Action (COST = European Cooperation in Science and Technology) Wertschöpfung und Digitalisierung in der Freizeitwirtschaft (Value Creation and Digitization in Leisure Organizations), ausgehend von der Bodenseeregion, dar. Das Projekt soll jedoch nicht allein mit der Einreichung des COST-Antrags enden, sondern auch mit der Verbreitung des gewonnenen Wissens an Forschende, Praxispartner und an interessierte Unternehmen in der Bodenseeregion.

      Das Projekt wird gefördert durch: Internationale Bodensee-Hochschule

    • Cultural Mapping 4.0 – Neue Wege zur Stärkung der kulturellen Identität der Bodenseeregion

      Die Bodenseeregion gehört zu einer der ältesten Kulturlandschaften Europas. Ihre regionale kulturelle Identität trägt zum Image sowie Identifikation seitens der Bevölkerung mit der Bodenseeregion bei. Dennoch mangelt es an einer ganzheitlichen, die gesamte Bodenseeregion umfassende Betrachtung der Frage, was die kulturelle Identität der Bodenseeregion ausmacht. Das beantragte Projekt hat daher zum Ziel, aus einer räumlichen Perspektive die Wechselwirkung zwischen regionaler Identität, Kultur und Mobilität zu untersuchen. Unter Einbindung des Praxispartners “Dornbirn plus” und Stakeholdern wie die einheimische Bevölkerung, Unternehmen, Tourist*nnen sowie Akteur*innen aus der Regionalplanung sollen sogenannte „Cultural Mappings“ zu den Themen Kulturelle Ressourcen, Zivilgesellschaft und Integration, Wirtschaft und Arbeit sowie Tourismus und Mobilität entstehen. Das Projekt knüpft an das junge Forschungsfeld des “Cultural Mappings” an, und erweitert dieses durch die Einbindung webbasierter Methoden zur Datenerfassung und –präsentation zu ”Cultural Mapping 4.0”. Dabei sind die “Cultural Mappings 4.0” sowohl Methode als auch Projektergebnis. Methodisch kombiniert das Projekt wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Methoden mit neuen Medien und Ansätzen der Geoinformatik. Zunächst werden die Cultural Assets der Bodenseeregion durch qualitative und quantitative Befragung von einheimischer Bevölkerung, Unternehmen und Tourist*innen sowie einem Stakeholderworkshop mit Akteur*innen aus der Regionalplanung eruiert. Darüber hinaus erhalten die Stakeholder durch das Verfahren des partizipativen Kartierens die Gelegenheit ihr räumliches Wissen direkt auf Webkarten einzuzeichnen. “Die Cultural Mappings” als Resultat präsentieren die Ergebnisse der Datenerhebung durch webbasiertes Storytelling. Die dabei entstehenden Storymaps – interaktive Webinhalte aus Texten, Karten und weiteren Medien – zur kulturellen Identität der Bodenseeregion sollen auf der Plattform “Cultural Mapping” Project Lake Constance” veröffentlicht werden, um so von den Stakeholdern als Planungs- und Entscheidungstool sowie fürs Standortmarketing genutzt werden zu können. Das Forschungsprojekt schärft langfristig ein Bewusstsein für die kulturelle Identität sowie kulturelle Ressourcen der Bodenseeregion. Die Einbindung der Stakeholder unterstützt zudem die regionale Vernetzung. Damit leisten die “Cultural Mappings 4.0” der Bodenseeregion einen relevanten Beitrag für Forschung, Praxis und das “Community Empowerment”. Im Jahr 2020 wurde zunächst eine theoretische Fundierung erarbeitet, auf dessen Grundlage ein Fragebogen entwickelt wurde, der in Form eines partizipativen Mappingtools (APP) auf mobilen Endgeräten aufgerufen werden kann. Da durch die Corona-Pandemie eine Durchführung der Befragung in Konstanz erschwert wurde, hat sich die Projektleitung entschieden, das Projekt kostenneutral zu verlängern und die Hauptbefragung im Jahr 2021 durchzuführen. Dementsprechend wurde im Sommer 2020 zunächst ein Testlauf in Konstanz durchgeführt, der bereits erste empirische Daten geliefert hat. Aufgrund der Ergebnisse wurde weiter am Fragebogen und der Applikation gearbeitet. Zudem wurden Vorarbeiten für eine Publikation geleistet und diverse Projekttreffen abgehalten. Im letzten Halbjahr wurde zudem durch eine ausführliche Recherche eine Datenbank erstellt, die das kulturelle Erbe des Bodenseeraums listet und im kommenden Jahr in eine Online-Karte übertragen werden soll.

      Das Projekt wird gefördert durch: Internationale Bodensee-Hochschule

    • Das immaterielle Erbe der Bodenseeregion: Mobilität, Immobilität und gesellschaftlicher Wandel – IMMOERBO

      Das immaterielle Erbe der Bodenseeregion ist vielfältig. Diese traditionellen Praktiken und Wissensformen sind eng an Institutionen und Orte gebunden, werden von unterschiedlichen Trägern gestützt und haben eigene Geschichten. Damit teilt das immaterielle Erbe einen fundamentalen Aspekt des lange stärker beachteten materiellen Erbes: Immobilität. Angesichts Trends zu einer normativen Überhöhung von Mobilität ist festzuhalten, dass immaterielles Erbe in erster Linie durch Immobilität von Menschen bewahrt wird. Doch diese immanente Immobilität ist heute mit Mobilitätsdynamiken konfrontiert, die Tourismus, Zu- und Abwanderung, und beschleunigten demographischen und medialen Wandel umfasst. Das Projekt untersucht anhand von vier Fallstudien die Probleme, mit denen Träger*innen immateriellen Erbes heute konfrontiert sind: Wer sind die aktiven Träger immateriellen Erbes? Wie wird Erbe “vererbt”? (Biographischer Aspekt); Wie beeinflusst die Abwanderung junger Menschen aus der ländlich geprägten Region die Tradierung immateriellen Erbes? (Desintegrationsaspekt); Auf welche Weise steht das regionale immaterielle Erbe für Zugezogene offen? Welche Chancen bzw. Gefahren werden von den Träger*innen wahrgenommen? (Integrationsaspekt); Welchen Einfluss hat die Mediatisierung von Öffentlichkeit sowie der Event-Tourismus auf die Präsentation, Interpretation und Bewahrung des immateriellen Erbes? (Medialer Aspekt); Welche Steuerungsmöglichkeiten stehen den Träger*innen und anderen Akteur*innen zur Verfügung? Welche anderen gesellschaftlichen Bereiche profitieren von der Pflege immateriellen Erbes? (Governance-Aspekt). Die Fallstudien tragen der Vielfalt der Bodensee-Region Rechnung und decken ein breites empirisches Spektrum mit hoher Varianz ab, das durch das Raster der fünf Aspekte Vergleichbarkeit erhält. Dabei stehen neben quantitativen und maschinellen Methoden v.a. methodische Befragungen und qualitativethnographische Untersuchungen im Vordergrund, um über akteursorientierte Perspektiven der Bedeutung des Erbes für die Region gerecht zu werden. Die vier Fallstudien sind 1) die Konstanzer Fasnacht, 2) die Oberschwabener Funkenfeuer, 3) die Vorarlberger Volksmusik sowie 4) der Silvesterchlausen Urnäsch. Um die Ergebnisse der Studien langfristig nutzbar zu machen, wird eine Kollaborationsplattform eingerichtet, die Partner*innen und Träger*innen Vernetzung und gegenseitiges Lernen in Bezug auf kulturelle Identität angesichts demographischen Wandels ermöglicht. So trägt das Projekt zu einem besseren Verständnis immateriellen Erbes, kultureller Identität und der Steuerung nachhaltiger Regionalentwicklung bei.

      Das Projekt wird gefördert durch: Internationale Bodensee-Hochschule

      • Portrait von Prof. Dr. Christian von Lübke
      • Prof. Dr. Christian von Lübke

        Regionalbeauftragter Südostasien

      • Raum M 304
        +49 7531 206-470
        Christian.von.Luebke@htwg-konstanz.de


      • Sprechzeiten

        Di. 11:30 - 13:00 Uhr und nach Vereinbarung