Forschung an der Fakultät Informatik

Die Forschung an der Fakultät Informatik ist anwendungsorientiert und praxisnah.
Das Spektrum an Forschungsthemen ist weit gespannt: Es umfasst Themen der Bildverarbeitung, Computergraphik, Geschäftsprozesssteuerung, IT-Sicherheit, mobile Anwendungen und modellgetriebene Softwareentwicklung.

Eine vollständige Liste aller Forschungsprojekte der Fakultät Informatik finden Sie auf den Seiten des Forschungsreferats.

Liste Forschungsprojekte

Die große Bandbreite an Forschungsprojekten zeigt, wie vielseitig und faszinierend das Arbeitsfeld von Informatikern ist. Dies erfahren auch unsere Studentinnen und Studenten, die in diese Projekte einbezogen werden, und die wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen, die sich nach ihrem Studium weiter qualifizieren.
 

Zwei Forschungsinstitute

Das Institut für Optische Systeme an der HTWG Konstanz beschäftigt sich mit einem repräsentativen Querschnitt durch die aktuellen optischen Technologien.

Im Vordergrund steht dabei der Systemgedanke, der eine thematische Abdeckung aller im industriellen Umfeld wichtigen Bereiche erfordert. Unser Ziel ist es, für alle Systemkomponenten ein kompetenter Ansprechpartner zu sein, angefangen bei der Lichttechnik über die optische Meßtechnik, die Bildverarbeitung bis hin zu Themen der Computergrafik. Der Bereich der optischen Systeme hat sich an der HTWG Konstanz als einer von drei Schwerpunkten im Bereich Forschung und Lehre über drei Fakultäten hinweg herausgebildet.

Konstanzer Institut für Prozesssteuerung

Die zielgerichtete Steuerung der Geschäftsprozesse gehört zu den zentralen Führungsaufgaben eines Unternehmens oder einer Institution. Diese Steuerung kann dabei auf verschiedenen Ebenen erfolgen:

  • Governance - Wem stehen die Entscheidungsrechte über den Prozess zu?
  • Strategie - Wie ist der Prozess langfristig zu gestalten?
  • Operative Steuerung - Welche Kennzahlen stehen im Vordergrund? Welche Abweichungen zum Ziel ergeben sich?
  • Ausführung - Wie ist die Umsetzung zu koordinieren?
  • Implementierung - Wie kann der Prozess(-schritt) durch IT unterstützt werden?


Die Erfahrung in der Unternehmenspraxis zeigt dabei, dass hierbei die Integration der verschiedenen Steuerungssichten einen signifikanten Mehrwert liefert. An diesem Punkt setzt das kips an und verknüpft diese Ebenen in einem integrierten Modell und einem korrespondierenden Toolset.

Im Rahmen der anwendungsorientierten Forschung im kips sollen Leitlinien, Instrumente und Werkzeuge entwickelt werden, welche diese Integration auch in der betrieblichen Anwendung umsetzbar machen.

Durch diese Forschungstätigkeit entsteht ein Mehrwert für die kooperierenden Unternehmen und Institutionen:
sie können frühzeitig innovative Verfahren der Prozesssteuerung kennen lernen und einsetzen. Darüber hinaus partizipieren auch die Studierenden an der Arbeit des Instituts: sie lernen den Bezug der Theorie in der Unternehmenspraxis im Rahmen von spannenden Projekten kennen.

Weitere Forschungsaktivitäten

Forschung zur IT-Sicherheit

Forschung zur IT-Sicherheit an der Fakultät Informatik ist angesiedelt im Labor für IT-Sicherheit.

Schwerpunkte

  • sichere Softwareentwicklung
  • Schutz vor Malware
  • zuverlässige Cloud-Anwendungen
  • proaktive IT-Forensik.

Unsere Forschung zur Verbesserung der Trainingsmaßnahmen zur Entwicklung sicherer Software dient auch einer Weiterentwicklung der Lehre in Veranstaltungen zu IT-Sicherheit im Bachelor und Master. In Forschungsprojekten arbeiten wir mit Unternehmen aus der Region zusammen. Unsere Arbeit wird durch eine Stiftungsprofessur der Auerbach-Stiftung unterstützt.

Forschung zur Modellgetriebenen Softwareentwicklung

Professor Dr. Marko Boger befasst sich in seiner Forschung mit den Themen modellgetriebene Softwareentwicklung, insbesondere mit graphischen Modellierungswerkzeugen, aktuellen Themen der Web-Technologie und des Software Engineerings und mit Anwendungen in Virtual Reality.

Ubiqitous Computing Lab

Das Ubiquitous Computing Lab (UC-Lab) unter Leitung von Prof. Dr. Ralf Seepold legt seine Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte auf vier Bereiche:

  • Biomedical-Computing
  • Mobile-Computing
  • Automotive Computing sowie auf das Themenfeld
  • Smart Home & Living.

Der Bereich Biomedical-Computing untersucht Fragestellungen für ein selbstbestimmtes und gesundes Leben, die innerhalb einer modernen Gesellschaft relevant und einschlägig sind. Es werden Algorithmen und auch Spezial Hardware entwickelt, die Lösungen unterstützen und prototypisch deren Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Die Themen Schlafmedizin und Stress-Management sind exemplarische Forschungsthemen, die z.B. mit Promotionen erforscht werden.
Mobile Computing bietet immer neue Innovationen als Teil eingebetteter Systeme oder auch von Smartphones. Die Erkennung, Erfassung und Vorverarbeitung von Umgebungs- und auch personenbezogenen Parametern steht im Vordergrund der Forschungen, die häufig Hard- und Software-Bezug haben. Sie beziehen sich gleichermaßen auf externe Parameter, wie z.B. ein Standort, als auch auf personenbezogene, wie z.B. der Herzschlag in einem Body-Area Network.
Automotive Computing untersucht Fragestellungen im Bereich des Automotive-Software Engineering oder auch in der Simulation des Verhaltens eines Fahrzeugs unter Einbeziehung des Virtual Car Simulators, der im Labor weiterentwickelt wird.
Smart Home & Living setzt den thematischen Schwerpunkt auf das Feld des Assisted-Living. Dieses Thema ist insbesondere durch den demographischen Wandel beschleunigt zu einer Technologie-Transfer Leistung geworden. Die Arbeiten des Labors werden im Ecolar-Haus entwickelt und getestet, so dass dies gleichzeitig das Living Lab des Ubiquitous Computing Labor wurde. Es zeigt neue Innovationen aber auch prototypische Anwendungen, die über den Bereich SmartHome weit hinausgehen. Es wird ein wesentlicher Beitrag zum barrierefreien Zugang neuer Technologien geleistet.

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