Dazu gehören unerwünschte sexuelle Annäherungen, Bemerkungen oder Handlungen – unabhängig davon, ob sie körperlich, verbal oder digital erfolgen.
Solche Situationen können einmalig oder wiederholt auftreten, etwa in Lehrveranstaltungen, am Arbeitsplatz, bei Hochschulveranstaltungen oder in der digitalen Kommunikation. Sie können auch im Zusammenhang mit Macht- oder Abhängigkeitsverhältnissen stehen, etwa zwischen Lehrenden und Studierenden oder zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden.
Beispiele:
- Anzügliche Kommentare oder sexualisierte „Witze“
- Ungewollte Berührungen oder körperliche Annäherungen
- Wiederholte Einladungen oder persönliche Nachrichten trotz klarer Ablehnung
- Kommentare über Körper, Aussehen oder Kleidung mit sexuellem Bezug
- Versenden sexualisierter Nachrichten oder Bilder
- Androhung beruflicher oder studienbezogener Nachteile im Zusammenhang mit sexuellen Erwartungen