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    Fakultät Informatik

    Die Informatik ist Treiber der digitalen Transformation in der Gesellschaft. Wir bieten Ihnen praxisnahe Ausbildungen für eine zukunftssichere und vielfältige Berufstätigkeit.

    Jahresrückblick 2025


    Liebe Hochschulmitglieder, Ehemalige und mit der Fakultät Informatik verbundene Personen,

    das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu und wir hoffen, dass das Jahr Gutes für Sie gebracht hat. Wir haben in unserem Jahresrückblick die Ereignisse der Fakultät Informatik für Sie zusammengestellt:

    Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Jahresausklang sowie ein gutes Neues Jahr – möge es das für Sie bereithalten, was Sie sich wünschen!
    Ihre Fakultät Informatik

    Personelles

    • Ruhestand Prof. Dr. Oliver Bittel

      Wer hat das Glück 33 Jahre seiner Berufung nachgehen zu können? Es ist Informatikprofessor Dr. Oliver Bittel. Seine Art: engagiert, begeisternd und respektvoll. Seine Lehre: motivierend, praxisnah und zukunftsorientiert.

      Herr Dr. Oliver Bittel wurde 1992 als Professor für anwendungsorientiertes Programmieren für den Studiengang Technische Informatik an der Hochschule Konstanz berufen. Er hat etliche Generationen von Studierenden unterrichtet – und ja, es sind wirklich schon Kinder seiner ehemaligen Studierenden dabei. Ferner hat er zahlreiche Entwicklungen der Fakultät Informatik begleitet, wie z.B. die Studienreform auf das Bachelor-/Mastersystem, die Umgestaltung bestehender Studiengänge oder die Einführung neuer Studiengänge, die er z.T. als Studiengangsleiter für die Studiengänge Technische Informatik und Software Engineering sowie als Dekan mitgestaltet und umgesetzt hat. Seine Herangehensweise war durch sachorientiertes und ausgleichendes Agieren sowie durch einen freundlichen und wertschätzenden Umgang gegenüber den Studierenden, den Mitarbeitenden und der Professorenschaft geprägt. Zudem trat er Menschen und Themen immer interessiert und offen entgegen.

      Werdegang
      Seinen Diplomabschluss in Informatik mit Nebenfach Technische Kybernetik an der Universität Stuttgart legte Oliver Bittel 1986 ab. Fünf Jahre später folgte die Promotion in Informatik an der Universität Karlsruhe am Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation (IPD). Das Thema: Ein tableaubasierter Theorembeweiser für die intuitionistische Logik.
      Bereits seit seinem Studienabschluss war Oliver Bittel als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung in Karlsruhe tätig, zunächst im Bereich für formale Programmentwicklung, nach der Promotion im Bereich für korrekte Software. Eine berufliche Zwischenetappe legte er währenddessen als wissenschaftlicher Mitarbeiter für formale Programmentwicklung am IPD ein. Ergänzend war er als freier Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart im Bereich Montageplanung tätig.

      Lehre
      An der Hochschule unterrichtete Prof. Dr. Bittel zunächst im Diplomstudiengang Technische Informatik, danach im Bachelorstudiengang Angewandte Informatik sowie im Masterstudiengang Informatik der Fakultät Informatik. Dabei deckte er die Fachgebiete Programmiertechnik, Algorithmen und Datenstrukturen, Maschinenorientiertes Programmieren, Fuzzy-Logik, Neuronale Netze, Mobile Robotik und Künstliche Intelligenz ab. Dass er seiner Zeit voraus war, zeigt sich zum Beispiel dadurch, dass er bereits Ende der Neunzigerjahre Neuronale Netze, als die notwendige Rechenleistung noch fehlte, unterrichtete und mobile Roboter, die damals noch in den Kinderschuhen steckte, lehrte.
      Seinen Anspruch an seine Lehre kommunizierte er klar: Den Studierenden ein breites, fundiertes und anwendungsorientiertes Fach- und Methodenwissen in der Informatik zu vermitteln und sie darüber hinaus möglichst gut auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Dafür überlegte er sich immer wieder, wie er die Studierenden besonders in den Übungen motivieren konnte. Seine Freude über gefüllte Übungslabore war bis zum Ende unübersehbar und er sagte aus vollem Herzen: „Informatik ist mein Hobby und meine Berufung.“

      Praxis auf allen Ebenen
      Um die mobile Robotik und das damit verbundene autonome Fahren für die Studierenden anschaulich und praxisnah erlebbar zu machen, baute er das Labor für Mobile Robotik auf. Das Labor verfügt über verschiedene mobile Roboterplattformen, die mit einer Vielzahl von Sensoren wie laserbasierte Abstandsmesssysteme, RGBD-Kameras, IMU-Sensoren und GPS-Module ausgestattet sind und autonom navigieren können. Aber auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit war ihm wichtig, wie z.B. durch die fachliche Beratung des Bodensee Racing Teams beim Konstruktionswettbewerb Formula Student. Um stets den Bedarf seitens der Unternehmen im Blick zu halten, war die Pflege von Unternehmens-, Industrie- sowie Alumnikontakten Teil seiner Arbeit.
      Die Vermittlung seiner Themen war Prof. Dr. Bittel auch über die Lehre hinaus wichtig. So beteiligte er sich mit seinem Robotik-Labor an sehr vielen Vorführungen innerhalb und außerhalb der Hochschule, insbesondere am KI-Tag 2019 wurden etliche Highlights präsentiert. Der fahrende und sprechende Roboter „Peoplebot“ führte unter seiner Betreuung z.B. als Co-Moderator durch die Abschlussgala zum Jahr der Wissenschaft 2009 – damals noch ferngesteuert und mit eingesprochenen Texten. Besonders wichtig waren Prof. Dr. Bittel zudem Kooperationen mit Schulen, um das Interesse für die mobile Robotik und die Informatik zu wecken. Dafür bot er zahlreiche Vorführungen mit Studierenden des Robotiklabors an und über einige Jahre einen Roboterwettbewerb an der Hochschule, die sogenannte Lego Mindstrom Challenge.

      Forschung
      Um am Puls der Entwicklungen zu bleiben, forschte und publizierte Prof. Dr. Bittel regelmäßig. Seine Schwerpunktthemen hierbei waren die Mobile Robotik und Reinforcement Learning. Dafür repräsentative Themenbereiche sind: 2D- und 3D-Umgebungskartierung, Selbstlokalisierung und Navigation, Sensordatenverarbeitung und -fusionierung, Objekterkennung, Roboterarm-Kinematik oder Kooperatives Verhalten in der Robotik. Für diese Fragestellungen spielen KI, maschinelles Lernen, Deep Learning und Algorithmen eine wichtige Rolle. In einer großen Menge von Abschlussarbeiten sowie Teamprojekten der Bachelor- und Masterstudiengänge finden sich diese Themenbereiche wieder. Neben seinen Publikationen führte Professor Bittel zudem mehrere Forschungsprojekte in den Bereichen Satellitennavigation und mobile, autonome Roboter durch.

      Die besten Wünsche
      Im Namen der ganzen Fakultät danken wir Prof. Dr. Oliver Bittel herzlich für seinen sehr engagierten und langjährigen Einsatz sowie für seine zahlreichen Leistungen und integrative Art. Wir freuen uns, dass er durch einen Lehrauftrag noch für die Fakultät tätig sein wird.
      Wir wünschen Professor Bittel das Beste für seinen weiteren Lebensweg sowie viel Freude bei dem Entdecken weiterer Länder und Kulturen über und unter Wasser – auf Fernreisen und als Gelegenheitstaucher. Darüber hinaus wünschen wir ihm viel Spaß beim Basketballspielen und Tanzen sowie Muße bei Jazz-Musik.

    • Neuer Weg für Mitarbeiter Dr. Scherz

      Nach Abschluss seiner Promotion und über einem Jahrzehnt an der HTWG, wechselt Dr. Wilhelm Daniel Scherz in die Industrie. Tatkraft in vielen Bereichen und Projekten sowie Interesse am Menschen und Wissen prägen seine Arbeit.

      Zunächst war Wilhelm Daniel Scherz Bachelorstudent der Fakultät Informatik, dann Masterstudent, danach Mitarbeiter und Promovend. Er hat verschiedenste Aufgabenbereiche für die Informatik übernommen und dabei als neugierig interessierter und weltoffener Mensch stets sein Gegenüber und den Wissenstransfer im Blick gehalten.

      Laufbahn
      Nach dem Bachelorstudiengang Technische Informatik (B. Sc.) absolvierte Wilhelm Daniel Scherz den Masterstudiengang Business Information Technology (M. Sc.). Anschließend nahm er eine Stelle als Laboringenieur im Studiengang Angewandte Informatik an und begann parallel zu seiner Vollzeitstelle zu promovieren. „Advanced Stress Management: Integration of Physiological Signals and Personal Characteristics to Prevent and Manage Stress” lautete das Thema seiner Promotion, die er im letzten Jahr abschloss.
      Promotionsbericht Dr. W. D. Scherz

      Aufgabengebiete
      Seine ausgeprägten Kenntnisse im Umgang mit Hardware, seine Freude am Ausprobieren, sein Ideenreichtum sowie seine Kreativität kennzeichnen ihn und seine Arbeit.
      Als Laboringenieur war er schwerpunktmäßig für das Ubiquitous Computing Lab (UC-Lab) von Prof. Dr. Ralf Seepold sowie das Labor für Rechner- und Kommunikationsnetze von Prof. Dr. Dirk Staehle zuständig. Darüber hinaus hat er sich um verschiedene PC-Pools gekümmert. 
      Neben technischen und administrativen Aufgaben hat er zahlreiche studentische Projekte betreut – ein Aufgabenbereich, die ihm besonders am Herzen liegt, da dieser den Kontakt zu jungen Menschen und die Wissensvermittlung verbindet. Egal ob Lehrende oder Studierende Fragen oder Anliegen hatten, es war ihm immer wichtig, diese bei ihren Anfragen zu unterstützen – auf seine hilfsbereite, freundliche und engagierte Art und Weise.

      Weitere Tätigkeitsbereiche
      Auch bei zahlreichen Veranstaltungen, wie z.B. Lange Nacht der Wissenschaft, Open Campus, Informatik Summer Camp oder Girls‘ Day, hat Wilhelm Daniel Scherz regelmäßig mitgewirkt und dabei für seine Themen gebrannt und diese mit viel Freude und Engagement den verschiedenen Zielgruppen vermittelt.
      Während seiner Promotion hat er zahlreiche Projektanträge unterstützt, Projektleitungsaufgaben übernommen, als Ideengeber und externer Experte fungiert sowie Veranstaltungen organisiert. Auch bei dem Aufbau von Kooperationen war er beteiligt, insbesondere bei einer Kooperation mit Kolumbien. Auch hier zeigte sich wieder sein Interesse an Mensch und Wissen: (internationale) Partnerschaften und neue Projektideen sind ein wichtiges Anliegen für ihn.
      News zum Kolumbien-Projekt ImpuLS-AI

      Wünsche & Ausblick
      Die Fakultät freut sich, dass Dr. Scherz einen Informatik-Lehrauftrag angenommen hat und somit seine Begeisterung für die Informatik weiter an der HTWG wirken kann. Wir wünschen Dr. Wilhelm Daniel Scherz nur das Allerbeste, viele spannende und erfolgreiche Projekte in der Industrie sowie weiterhin viel Freude bei Netzwerktätigkeiten sowie Wissensgenerierung und -vermittlung!

    • Neuer Mitarbeiter Simon Keller

      Seit dem 01. Januar 2025 verstärkt Simon Keller die Fakultäts-IT, die im Wintersemester 2024/25 formiert wurde. Neben der Teamleitung hat er die Verantwortung und Weiterentwicklung der Strukturen und Prozesse im gesamten IT-Umfeld der Fakultät übernommen und fungiert als zentraler Ansprechpartner der Fakultäts-IT gegenüber dem Rechenzentrum und anderen Hochschuleinrichtungen. Zu den Aufgaben gehört außerdem die Verstetigung der Digitalisierung und Harmonisierung der IT-Strukturen und IT-Prozesse innerhalb der Fakultät sowie der IT-Betrieb mit Schwerpunkt DevOps (Development Operations, d.h. Arbeit an der Schnittstelle Softwareentwicklung und IT-Betrieb).

      Hintergrund und Berufserfahrung
      Simon Keller hat Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) sowie Informatik (M.Sc.) an der HTWG studiert. Parallel dazu arbeitete er in verschiedenen Bereichen, wie der Softwareentwicklung für Materialflussautomatisierungsprojekte in der Automobilindustrie, im Jahr 2020 als IT-Campusmanager an der HTWG sowie anschließend drei Jahre als Softwareentwickler für das HTWG-Projekt digitALL im Förderprogramm „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ der Stiftung Innovation in der Hochschullehre. In diesem Rahmen trieb er die hochschulweite Digitalisierung dezentraler Prozesse in den Fakultäten der HTWG aktiv voran.

    • Neuer Mitarbeiter Sebastian Bleichert

      Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Bleichert ist seit dem 01. Juli 2025 Teil des Fakultäts-IT-Teams. Neben der Systemadministration – die Aufgaben in den Bereichen Virtualisierungs- und Speicherinfrastruktur sowie Serverbetriebssysteme beinhaltet – liegt sein Schwerpunkt in der Unterstützung des Bachelorstudiengangs Gesundheits- und Medizininformatik. Ergänzend wird er sich um die Weiterentwicklung und Verbesserung der Strukturen im gesamten IT-Umfeld der Fakultät kümmern sowie bei IT-Projekten mitwirken.

      Hintergrund und Berufserfahrung
      Sebastian Bleichert arbeitete nach seinem Diplomstudium der Elektrotechnik an der Hochschule Offenburg viele Jahre bei einem Konstanzer Unternehmen. Dort war er im Bereich Digital ASIC (application-specific integrated circuit) Design an der Entwicklung von Flash-Speicher-Controllern tätig. Neben den vielfältigen Aufgaben der Chip-Entwicklung zeigte er stets großes Interesse an IT-Themen und freut sich nun auf die neuen Aufgaben bei der Fakultäts-IT.

    • Neuer Studiendekan Wirtschaftsinformatik

      Seit dem 01. März 2025 ist Prof. Dr. Johannes Schneider neu gewählter Studiendekan für den Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik. Er hat die Studiengangsverantwortung von Prof. Dr. Christian Wache übernommen. Bereits seit dem Wintersemester 2020/21 verstärkt er das Team der Wirtschaftsinformatik.

      Wir danken Prof. Dr. Wache für seine Arbeit und sein Engagement und wünschen Prof. Dr. Schneider viel Erfolg und Freude bei der Gestaltung seiner Aufgabenbereiche.

      Kontakt: Prof. Dr. Johannes Schneider

    • Leitung Promotionskolleg der HTWG


      Prof. Dr. Hanno Langweg, Dekan der Fakultät Informatik, wurde erneut zum Direktor des kooperativen Promotionskollegs der HTWG gewählt.

      Promotion an einer HAW
      Seit 2022 haben die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWen) in Baden-Württemberg das Recht erhalten, eigenständig Promotionsverfahren durchzuführen. Dieses Recht wird durch den Promotionsverband der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg, der alle 24 Hochschulen des Landes umfasst, ausgeübt.

      Promotionskolleg
      Das Promotionskolleg setzt auf anwendungsorientierte Forschung und berät und unterstützt die Mitglieder bspw. mit unterschiedlichen Lehrangeboten.

      Weitere Informationen zum Promotionskollegs und zum Promotionsverband

    • PROSPER-Projekt: Lehrunterstützung für Angewandte KI

      Seit September 2025 ist Dr. Jie Bai im Rahmen einer Flex-Track-Stelle an der Fakultät Informatik beschäftigt. Der Einsatz umfasst 20% für drei Semester und dient der Entwicklung einer Bachelor-Wahlpflichtveranstaltung zum Thema „Anwendungen der Künstlichen Intelligenz“ sowie der Durchführung praktischer Forschung.

      Studium und Berufserfahrung
      Nach dem Studium Production Systems Engineering an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen promovierte Jie Bai an der Universität Mannheim im Bereich Healthcare Operations Management. Anschließend sammelte sie Berufserfahrung in der Industrie, unter anderem aktuell bei der E. Breuninger GmbH & Co. im Bereich Data Science. 

      Lehrerfahrung
      Erste Lehrerfahrungen sammelte Jie Bai als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Lehraufgaben an der Universität Augsburg sowie als Betreuerin von Praxisseminaren an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen.

      Forschungsinteressen
      Die aktuellen Forschungsinteressen von Frau Bai liegen im Bereich der angewandten Künstlichen Intelligenz, insbesondere bei industriellen Anwendungen im Operations Management.

      Zum PROSPER-Projekt
      In Kooperation mit regionalen Industriepartnern besteht die Möglichkeit, fehlende Industrieerfahrung im Rahmen einer Flex-Track-Professur zu sammeln. Promovierte Personen, die zum Berufungszeitpunkt nur unzureichend berufliche Erfahrung außerhalb der Hochschule gesammelt haben, arbeiten für 12-18 Monate 20% an der HTWG, 80% in einem kooperierenden Unternehmen.
      Zum PROSPER-Projekt

    • PROSPER-Projekt: Lehrunterstützung für IT-Sicherheit

      Seit dem 01. September 2025 ist Dr. Christiane Weis im Rahmen einer Flex-Track-Professur angestellt. Sie unterstützt für drei Semester die Fakultät Informatik in der Lehre und angewandten Forschung mit einem Umfang von insgesamt 20%. Im aktuellen Wintersemester 2025/26 unterrichtet sie das Teilmodul Security of Software and Systems des Moduls Security Management bzw. Security Engineering für das Studienangebot im Master.

      Studium und Berufserfahrung
      Nach dem Studium der Informatik mit Schwerpunkt Mathematik und IT-Sicherheit an der Technischen Universität Ilmenau, promovierte Frau Dr. Weis am Karlsruher Institut für Technologie über formale Sicherheitsgrundlagen für anonyme Kommunikationsnetze. Auch in ihrer anschließenden beruflichen Praxis wandte sie sich dem Bereich der IT-Sicherheit, sowohl in der anwendungsorientierten Forschung als auch in praktischen Informationssicherheitsprojekten, zu.

      Lehrerfahrung
      Als Lehrbeauftragte bzw. wissenschaftliche Mitarbeiterin hatte Frau Dr. Weis bereits zuvor die Gelegenheit, an der SRH University of Applied Sciences Heidelberg bzw. am Karlsruher Institut für Technologie zu Themen der IT-Sicherheit zu unterrichten.

      Zum PROSPER-Projekt
      In Kooperation mit regionalen Industriepartnern besteht die Möglichkeit, fehlende Industrieerfahrung im Rahmen einer Flex-Track-Professur zu sammeln. Promovierte Personen, die zum Berufungszeitpunkt nur unzureichend berufliche Erfahrung außerhalb der Hochschule gesammelt haben, arbeiten für 12-18 Monate 20% an der HTWG und 80% in einem kooperierenden Unternehmen.
      Zum PROSPER-Projekt

    Strukturelles

    • Nachhachhaltigkeitsförderung

      Die Fakultät hält Nachhaltigkeitsaspekte im Blick und bietet finanzielle Unterstützung bei nachhaltigem Reisen an, die zu Studien- oder Nachhaltigkeitszwecken durchgeführt werden.

      Reisekostenzuschuss für studienbezogene Auslandsaufenthalte
      Studierende der Fakultät Informatik können für ihr Auslandssemester, ihr Praxissemester oder ihre Abschlussarbeit im Ausland einen Zuschuss von bis zu € 500,- zu ihren Reisekosten über die Fakultät beantragen – Förderungen über weitere Anbietende sind zudem möglich. Damit will die Fakultät die Internationalisierung emissionsarm stärken. Voraussetzung ist, dass die An- und Abreise emissionsarm erfolgt, d.h. ohne Flug, und das Zielland ist außerhalb von Schweiz/Liechtenstein/Österreich. Die Studierenden schreiben dafür einen persönlichen Reisebericht, der auf der Fakultätswebseite veröffentlicht werden kann.

      Reisekostenzuschuss für Teilnahme am Nachhaltigkeits-Camp
      Auch bezuschusst wurde die Reise für einen Informatikstudenten, der das einwöchige Green ICT Camp vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen besucht hat. Ziel des Camps ist es, ressourcenbewusste Information- sund Kommunikationstechnologie zu fördern, zu dem auch die Informatik maßgeblich beitragen kann.
      Zum Informatikbericht des ICT-Camps


      Weitere Informationen zum Reisekostenzuschuss

      Kontaktperson: Prof. Dr. Marco Mevius, Prodekan & Auslandsbeauftragter

    • Räume mit Desk-Sharing

      Für wen: Für die Fakultät Tätige 

      Was: In den Räumen F-001 und O-208 – ausgeschildert als "Desk Sharing IN" – finden Sie Arbeitsplätze mit Schreibtisch, Dockingstation und der Gelegenheit, einen Mantel unterzubringen.  

      Prinzip: Es gibt keine Reservierung. Wenn ein Platz frei ist, kann er genutzt werden.

      Hinweis: Die Arbeitsplätze sind nicht für einen dauerhaften Aufenthalt vorgesehen, lassen Sie also keine persönlichen Gegenstände zurück.
       

    Projekte

    • Länderübergreifendes Forschungsprojekt: KI-basierter Sturzsensor für die Pflege


      Es gibt immer mehr ältere Menschen und der Pflegebedarf steigt. Dieser Projektansatz nutzt KI-basierter Sturzsensoren, analysiert Langzeitdaten und hat die Entlastung der Fachkräfte sowie die Lebensqualität der Betroffenen im Blick.

      Im Fokus: Lebensqualität & Entlastung
      Das Kooperationsprojekt mit sechs Partnern unter Leitung von der novoviam GmbH, Schweiz, fördert die Einführung intelligenter digitaler Sensortechnologien in Kliniken und Pflegeeinrichtungen im Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein-Raum (ABH-Raum). Im Fokus steht die Frage, wie durch die Erkennung von Ereignissen und der Analyse des Langzeitverhalten in einem Zimmer die Lebensqualität, Sicherheit und Freiheit der Bewohnerinnen und Bewohner gesteigert werden kann bei gleichzeitiger Entlastung der Fachkräfte von Kontroll- und Administrativ-Tätigkeiten. Das dazugehörige länderübergreifende Forschungsprojekt heißt „CareVolutionAI - KI-basierter Sturzsensor für die Pflege als Entlastung für Fachkräfte und PatientInnen im ABH-Raum“.

      Technik & KI
      Im Projekt CareVolutionAI wird eine fortschrittliche Kombination aus 3D-Sensortechnologie und Künstlicher Intelligenz eingesetzt, die speziell für die Anforderungen in Pflegeeinrichtungen entwickelt wurde. Herzstück der Technik ist ein raumbasierter 3D-Sensor, der kontaktlos Bewegungen und Verhaltensmuster im Bewohnerzimmer erfasst. Dabei werden keine personenbezogenen Bilddaten, sondern lediglich datenschutzkonforme 3D-Punktwolken verarbeitet. Die gesamte Analyse erfolgt direkt im Sensor selbst (Edge-Computing), wodurch weder Rohdaten noch sensible Informationen das Zimmer verlassen. Diese Architektur erfüllt höchste Anforderungen an die Datensicherheit und den Schutz der Privatsphäre. Die Künstliche Intelligenz basiert auf Deep-Learning-Algorithmen, die verschiedene pflegerelevante Ereignisse automatisch erkennen können, darunter Stürze, nächtliches Aufstehen, Unruhe oder Immobilität im Bett. Ziel ist es, kritische Situationen frühzeitig zu erfassen und das Pflegepersonal gezielt zu unterstützen. Zusätzlich werden Bewegungs- und Verhaltensdaten über längere Zeiträume analysiert, um Langzeittrends wie erhöhte Sturzgefahr, beginnende kognitive Störungen oder Dekubitus-Risiken (Druckgeschwüre) zu identifizieren. Die gewonnenen Informationen werden über ein interaktives Dashboard (eine visuelle Übersicht wichtiger Daten und Kennzahlen) visualisiert, das nicht nur die Pflegekräfte, sondern auch die Leitungsebene und regionale Entscheidungsträger adressiert. Dieses Pflegecockpit bereitet die KI-Ergebnisse so auf, dass sie sowohl für die tägliche Versorgung als auch für strategische Entscheidungen genutzt werden können. Dank Over-the-Air-Updates können neue KI-Module wie Deliriumerkennung (Verwirrtheit) oder Schlafverhaltensanalyse unkompliziert nachgerüstet werden, was das System flexibel und zukunftsfähig macht. Insgesamt ermöglicht dieser technologische Ansatz eine präzise, kontinuierliche und zugleich unaufdringliche Unterstützung der Pflege.

      Abläufe, Daten & Befinden des Pflegepersonals
      Die Pflegekräfte in Einrichtungen der Altenpflege sehen sich zunehmend mit komplexen Herausforderungen konfrontiert: Personalmangel, nicht planbare Kontrollaufgaben, hohe physische und psychische Belastungen sowie ein wachsender Dokumentationsaufwand. Diese Situation beeinträchtigt nicht nur die Qualität der Versorgung, sondern auch das Wohlbefinden des Pflegepersonals selbst. CareVolutionAI begegnet dieser Problematik durch einen ganzheitlichen Ansatz, der technologische Innovation mit einem tiefen Verständnis für die Arbeitsrealität des Pflegepersonals verbindet. Zentrales Element des Projekts ist die Einführung von intelligenten 3D-Sensoren, die mit eingebetteter KI-Verarbeitung in der Lage sind, pflegerelevante Aktivitäten und kritische Ereignisse direkt im Bewohnerzimmer zu erfassen. Durch diese Echtzeit-Datenverarbeitung entstehen neue Abläufe in der Pflege: statt regelmäßiger, routinemäßiger Kontrollgänge können Pflegekräfte gezielt auf tatsächlich relevante Ereignisse reagieren. Dadurch werden zeitliche und personelle Ressourcen effizienter eingesetzt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie sich diese Digitalisierung auf das Befinden und die Arbeitszufriedenheit des Pflegepersonals auswirkt. In einer wissenschaftlich begleiteten Studie mit Pflegekräften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden Veränderungen in der Arbeitsbelastung, im Stressniveau und im subjektiven Wohlbefinden erfasst. Ergänzend werden Leistungskennzahlen (Key Performance Indicators, kurz KPIs) wie die Anzahl vermeidbarer Kontrollgänge, Reaktionszeiten bei Notfällen oder dokumentationsrelevante Ereignisse systematisch erhoben. Die Daten, die durch die Sensoren generiert werden, liefern nicht nur wertvolle Informationen zur Patientensicherheit und -versorgung, sondern ermöglichen zugleich eine datenbasierte Pflegeplanung und Personalallokation. Langzeittrends – etwa zur nächtlichen Unruhe, Sturzrisiken oder Bettmobilität – können visualisiert und mit administrativen Daten kombiniert werden, um Pflegeprozesse gezielt zu verbessern. Dabei wird streng auf die Wahrung des Datenschutzes und die Anonymität der Beschäftigten geachtet. Durch diese intelligenten Assistenzsysteme kann das Pflegepersonal spürbar entlastet werden. Mehr Zeit für zwischenmenschliche Zuwendung, reduzierte psychische Belastung durch weniger Fehlalarme und planbare Aufgabenverteilung führen zu einer nachhaltigeren Arbeitsumgebung. CareVolutionAI leistet so einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Resilienz des Pflegepersonals und zur Attraktivität des Berufsbildes in der Langzeitpflege – ein essenzieller Baustein für die Zukunftsfähigkeit des Gesundheitswesens im ABH-Raum.

      Demographische Entwicklung & berufliche Herausforderungen
      Angesichts der alternden Bevölkerung, des Personalmangels und steigender Kosten steigt die Nachfrage nach effizienten Lösungen zur Unterstützung der Pflegekräfte. Pflegekräfte stehen vor einer Vielzahl von Kontrollherausforderungen, abhängig vom Grad der Pflegeintensität, wie Sturzhilfe, Unterstützung bei täglichen Aktivitäten, Umlagerung, Protokollierung der Tätigkeiten und Aufsicht bei neurodegenerativen Erkrankungen. Diese Aufgaben sind oft nicht planbar und führen zu erheblichem Stress. 

      Das Besondere des Projektansatzes
      Das Projekt CareVolutionAI verfolgt einen innovativen und ganzheitlichen Ansatz zur Digitalisierung der Pflege, der sich deutlich von bisherigen Lösungen abhebt. Im Zentrum steht ein KI-gestützter 3D-Sensor, der mit nur einem Gerät pro Zimmer sämtliche pflegerelevanten Aktivitäten datenschutzkonform erfasst und analysiert. Dadurch werden sowohl Bewohnerverhalten als auch potenzielle Risikosituationen wie Stürze oder Unruhezustände in Echtzeit erkannt. Besonders ist, dass nicht nur einzelne Ereignisse, sondern umfassende Verhaltensmuster kontinuierlich ausgewertet und auf verschiedenen Ebenen – vom Einzelzimmer bis zur Region – aggregiert werden. Dies ermöglicht erstmals fundierte Entscheidungen auf Pflege-, Management- und politischer Ebene. Das Projekt bindet Akteure aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein und berücksichtigt länderspezifische Bedingungen bereits in der Designphase. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist der Fokus auf das Pflegepersonal: CareVolutionAI untersucht wissenschaftlich die Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitsbelastung, Stress und Zufriedenheit der Pflegekräfte. Damit wird die Technologie nicht nur zum Instrument für eine bessere Versorgung, sondern auch zur konkreten Entlastung und Attraktivitätssteigerung des Pflegeberufs. Durch den bereits etablierten Stand der eingesetzten Technik wird zudem ein schneller Nutzen im Praxisalltag ermöglicht, während die modulare Erweiterbarkeit eine nachhaltige Weiterentwicklung sicherstellt. CareVolutionAI vereint somit technologische, soziale und organisatorische Innovation in einem zukunftsweisenden Projektansatz für die Pflege im gesamten ABH-Raum.

      Projektdetails
      Das Forschungsprojekt wird durch die Interreg VI Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein über eine Laufzeit von 27 Monaten gefördert. Projektleiter ist Informatikprofessor Dr. Ralf Seepold der HTWG Konstanz. Die Gesamtprojektsumme beträgt € 1,24 Mio, die Mittel öffentlicher und privater Dritter beläuft sich auf € 540078,- und die Fördersumme für HTWG beträgt € 246723,-.
      Das Projekt CareVolutionAI wird durch das Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein Programm (www.interreg.org) unter der Nummer ABH036 gefördert.

      Text: Prof. Dr. Ralf Seepold

    Wettbewerb

    • HTWG-Robotik-Team feiert Erfolge

      Erfolgreiche Saison für das Bodensee-RobotiX-Team: Deutscher Meister und Top-Ten-Platz beim Eurobot-Finale!

      Unser Bodensee-RobotiX-Team hat eine herausragende Saison hinter sich. Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft in Dresden sicherte es sich den Einzug ins internationale Eurobot-Finale 2025 im französischen La Roche-sur-Yon. Dort erkämpfte es sich einen Platz in den Top Ten der Welt!

      Seit der Bekanntgabe der Wettbewerbsaufgaben im Oktober des vergangenen Jahres haben unsere Studierenden des Masterstudiengangs Informatik Felix Fehrenbach, Alexander Haab, Manuel Haiß, Johannes Hofmayer, Aron Lapp, Tim Schober und Max Schröter mit vollem Einsatz an der Entwicklung mehrerer autonomer Roboter für den Eurobot-Wettbewerb gearbeitet. Nach einer intensiven Konstruktionsarbeit für die neue Hardware folgte die Softwareentwicklung. Von der Kollisionsvermeidung über die Ansteuerung der Aktoren bis hin zur intelligenten Spielstrategie musste alles von den Studierenden selbst umgesetzt werden. Dabei setzte das Team zur Integration der verschiedenen Komponenten auf das aus den Robotik-Vorlesungen bekannte Robot Operating System 2 (ROS 2) als zentrales Framework.

      Entscheidend für den Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft waren insbesondere die clever umgesetzte Spielstrategie, die mithilfe von Behavior Trees (einer Weiterentwicklung klassischer Zustandsautomaten) realisiert wurde, sowie die beeindruckende Zuverlässigkeit des Gesamtsystems.

      Durch den Gewinn der Deutschen Meisterschaft Anfang Mai in Dresden qualifizierte sich das Bodensee-RobotiX-Team für das internationale Eurobot-Finale. Um im internationalen Teilnehmerfeld besser bestehen zu können, wurde der Roboter in den Wochen zwischen der deutschen Meisterschaft und dem internationalen Finale sowohl mechanisch als auch softwareseitig nochmals intensiv optimiert.

      In diesem Jahr nahmen weltweit mehr als 200 studentische Teams teil. Über nationale Vorentscheide qualifizierten sich die 30 besten von ihnen für das Finale in La Roche-sur-Yon. In spannenden Wettkämpfen wurde dann ermittelt, welches Team den besten Roboter gebaut und die intelligenteste Strategie entwickelt hatte.

      Nach überzeugenden Leistungen in der Vorrunde zog das Bodensee-RobotiX-Team in die K.-o.-Runde ein. Zwar war im Viertelfinale Schluss, doch das Erreichen der Top Ten ist ein großartiger Erfolg – insbesondere für ein Team, das erst seit wenigen Jahren am Wettbewerb teilnimmt.

      Während der gesamten Saison wurde das Team von Prof. Dr.-Ing. Michael Blaich und Dipl.-Inf.-Wiss. Jürgen Keppler begleitet und unterstützt.

      Diese Erfolge zeigen eindrucksvoll, wie praxisnahe Lehre, technisches Know-how und engagierte Teamarbeit zu exzellenten Ergebnissen führen können. Wir sind unglaublich stolz auf das gesamte Team und freuen uns schon auf die kommende Saison! 

      Text: Prof. Dr.-Ing. Michael Blaich
      Fotos: Bodensee-RobotiX-Team

    Veranstaltungen

    • Girls' Day

      Prof. Dr. Rebekka Axthelm und Prof. Dr. Barbara Staehle haben die Schülerinnen ganz praxisnah erleben lassen, was das Internet of Things (IoT) ist. Das selbst erschaffene Werk durften alle Teilnehmerinnen mit nach Hause nehmen.

      Nächster Girls' Day: 23. April 2026

      Weitere Informationen zum Girls' Day der HTWG

    • NwT-Workshop

      Die zwei Konstanzer Schulen Gemeinschaftsschule Gebhard und Ellenrieder Gymnasium nutzen im Rahmen der Bildungspartnerschaft mit der HTWG angebotenen Hochschul-Workshops. Prof. Dr. Renato Dambe bot aus dem Studiengang Gesundheits- und Medizininformatik einen Workshop an, der sich mit der Datenerhebung der Smartphones von Gesundheitsparametern und den damit verbundenen Diagnose-Hinweisen auseinandersetzt.

      Zum Angebot für Schulen

    • Informatik-Vormittag

      Gleich vier Konstanzer Schulen haben einen Tag rund um Informatik-Themen genutzt. Für die Teilnehmenden des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums, des Ellenrieder Gymnasiums, des Heinrich-Suso-Gymnasiums und der Zeppelin-Gewerbeschule gab es folgende Angebote einschließlich Fragemöglichkeiten an Lehrende und Studierende:

      • Demo eines Connected Vehicle Services (smarte Fahrzeugsteuerung), Prof. Dr. Michael Froehlich
      • Internet of Things (IoT) am Beispiel einer Segel-App, Prof. Dr. Marko Boger
      • Das HTWG-Forschungsboot als Mobilitäts- und Energiesystem, Prof. Dr. Johannes Reuter & Mitarbeiter Stefan Wirtensohn
      • Eine Patient Journey und damit verbundene IT-Lösungen, Prof. Dr. Stefan Sohn & Studierende
      • Einblicke in den studentischen Robotik-Wettbewerb, Prof. Dr. Michael Blaich & Studierende
      • Ein Mitmach-Spiel zur “Schatten-IT”, Informatikabsolventinnen Dr. Melanie Huber und Promovendin Constanze Riedinger über Prof. Dr. Christopher Rentrop


      Zum Angebot für Schulen

    • Gymnasium Überlingen

      +++ Unter Vorbehalt, falls das Event im Dezember so stattfindet +++

      Das Gymnasium Überlingen, mit dem die HTWG eine Bildungspartnerschaft verbindet, nutzte auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, die HTWG und ihre Studienangebote vor Ort kennenzulernen. 
      Aus der Fakultät Informatik konnten die Schülerinnen und Schüler zwei Stationen besuchen: Das studentische Bodensee-RobotiX-Team von Prof. Dr.-Ing. Michael Blaich stellte die mobile Robotik in Aktion vor. Den Einsatz von KI beim Arztgespräch (Prof. Dr. Wache & studentisches Team) konnten die Teilnehmenden live im Studiengang Gesundheits- und Medizininformatik ausprobieren und bewerten.

      Zum Angebot für Schulen

    • Firmenkontaktmesse Connect


      Sie ist schon eine Art Institution und nicht mehr aus der Hochschullandschaft wegzudenken, die Firmenkontaktmesse Connect.

      Die Messe ermöglicht einen Austausch und Abgleich zwischen Wissen und Wünschen der Studierenden einerseits und Anforderungen und Wünschen der Unternehmen andererseits. Sie bietet von Frage- und Networkmöglichkeiten, Informationen von Expertinnen und Experten aus den Fachabteilungen, Hinweise zu Karrierechancen bis hin zu ersten Interview-Gesprächen alles vor Ort an – dieses Jahr zum ersten Mal im Bodenseeforum Konstanz, quasi gegenüber von der HTWG auf der anderen Rheinseite. 
      Gründungsinteressierte konnten zudem mit Kilometer1, der gemeinsamen Startup-Initiative der Universität Konstanz und HTWG, ins Gespräch gehen.
      „Die Connect-Messe schlägt jedes Jahr eine Brücke zwischen Studierenden und betrieblicher Anwendung. Sie ist ein Ort, an dem frische Perspektiven auf die Herausforderungen der Praxis treffen. Und sie ist immer wieder ein Highlight für alle Beteiligten“, so Mitorganisator Prof. Dr. Marco Mevius aus der Fakultät Informatik der HTWG.

      Über Landesgrenzen hinweg
      Die Region am Dreiländereck bietet viele Vorteile, nicht nur den hohen Freizeitwert. Unternehmen und Institutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben die Messe genutzt, um sich vorzustellen.

      Die Messeorganisation
      Studierende, Mitarbeitende und Lehrende der Fakultäten Wirtschafts-, Kultur- und Rechtswissenschaften (WS) sowie Informatik (IN) organisieren die jährliche Firmenkontaktmesse Connect. Aus der Fakultät WS stehen Prof. Dr. Bertsch, Frau Bürkle und Prof. Dr. Schweiger dem studentischen Organisationsteam zur Seite, aus der Fakultät IN sind es Prodekan Prof. Dr. Mevius sowie Prof. Dr. Neuschwander, ehemaliger Dekan der Informatik und Professor im Ruhestand.

      Nächste Connect: 06.05.2026

      Informationen und Anmeldung zur Connect

    • Absolventenfeier

      Der Studienabschluss ist geschafft, die Freude groß: Auf der Insel Mainau gab es Gelegenheit, diesen besonderen Meilenstein zu feiern. Neben der musikalischen Untermalung und einem studentischen Rückblick, gab es wertschätzende Worte des Dekans und des Gastredners Jan Kaiser, ehemaliger Absolvent der Angewandten Informatik der HTWG und Mitbegründer der Xanevo GmbH, die mittelständische Unternehmen und Konzerne bei der Einführung, Anwendung und Skalierung von KI-Lösungen unterstützt.

      Preisverleihungen
      Die folgenden Absolventinnen und Absolventen wurden für ihre herausragenden Studienleistungen ausgezeichnet.

      Angewandte Informatik (B. Sc.)

      • Marc Bohner
      • Leo Aron Tschritter


      Gesundheits- und Medizininformatik (B. Sc.)

      • Lea Artner
      • Helena Beutler


      Wirtschaftsinformatik (B. Sc.)

      • Mirjam Abele
      • Marcio Illi


      Informatik (M. Sc.)

      • Johannes Brandenburger 


      Business Information Technology (M. Sc.)

      • Jan Richter

       

      Wir danken den folgenden Unternehmen (in alphabetischer Reihenfolge) für die gesponserten Preise:

      • Formigas GmbH
      • SEITENBAU GmbH
      • Sybit GmbH
      • Xanevo GmbH


      Ein Dankeschön geht auch an die Veranstaltungsorganisatorin Güllü Ögrüc sowie an Dipl.-Inf.-Wiss. Jürgen Keppler, der insbesonders bei den technischen Aspekten unterstützt hat. 

      Fotos: Tim Glowik, https://fotograf-konstanz.com