Architektur

    Bachelor und Master

    Dekoratives grafisches Element

    Termine

    • Hinweise zum Lehrbetrieb im Sommersemester 2024

      Die Vorlesungszeit im Sommersemster 2024 beginnt am 18.03.24 und endet am 05.07.2024. Danach finden die Prüfungswochen mit Abgaben sowie Präsentationen der Bachelor- und Masterarbeiten statt. Die Blockwoche ist vom 13. bis 17. Mai.

      Das Semester endet mit der Werkschau der Fakultät Architektur und Gestaltung vom 27. bis 30 Juli 2024.

       

    • Veranstaltungen im Sommersemester 2024

      open place – Ausstellungen der Entwürfe der Architektur-Studierenden in der Kirche Kurzrickenbach (Bleichestr. 11, 8280 Kreuzlingen)
                Do, 28. März, 18 Uhr – kirche.neu.erinnern
                Do, 04. April, 18 Uhr – Kirche des Lichts
                Do, 11. April, 18 Uhr – trinitas tabularum
                Do, 18. April, 18 Uhr – REmove REthink REplace
                So, 28. April, 10 Uhr – Blau.Pause

      Ausstellungseröffnung „Geplatzte STADTtRÄUME“
      Fr, 19. April – Museum Rosenegg Bärenstr. 6, 8280 Kreuzlingen

      Vortragsreihe POSITION.EN
      Veranstaltungsort: HTWG Konstanz
                Mi, 08. Mai, 19 Uhr – Aula: Martin Haas – Gestaltungsbeirat
                Mi, 05. Juni, 19 Uhr – Aula: Prof. Kyrill Keller – Antrittsvorlesung
                Mi, 12. Juni, 19 Uhr – Aula: Guobin Shen – Atelier Kaiser Shen
                Mi, 19. Juni, 19 Uhr – L007: Anne Schulze – Christ & Gantenbein

      Werkschau Architektur und Kommunikationsdesign
      27. bis 30. Juli – HTWG Konstanz

       

    • Vortragsreihe POSITION.EN

      Die öffentliche Vortragsreihe im Fachbereich Architektur wird in diesem Semester von Prof. Kyrill Keller mit dem Titel „BEGINNEN.BEWAHREN.BEGEISTERN“ kuratiert.

      HORIZONT X REFERENZ Prof. Kyrill Keller

      05. Juni, 19 Uhr – Aula, HTWG Konstanz

      Vortrag und Antrittsvorlesung
      Im Spannungsfeld zwischen zukünftigen Entwurfsaufgaben, der Arbeit mit Vorhandenem, der zyklischen Betrachtung des Gebäude-Daseins, der Rückbesinnung auf einfaches Bauen und Materialeffizienz, der Übertragung von Thesen aus Leuchtturm-Projekten in Masse und Fläche, einer vagen Vorstellung, was künstliche Intelligenz für die Architektur leisten kann, und nicht zuletzt einem hohen Anspruch an die Gestaltung, gibt es vermutlich keinen besseren Zeitpunkt in den Kosmos einer Architekturfakultät einzutreten, als heute, jetzt. Dabei soll der Blick weit in die Zukunft gerichtet sein - gleichzeitig stammen das Empfinden für Raum und das Entwickeln von Phantasie oft aus den Erfahrungen und Eindrücken der Kindheit. Wie bringen wir diese Vor- und Rückschau zusammen? Wie entstehen daraus dauerhafte Räume, die uns gleichzeitig berühren?
      Eine intelligent, einfach, konstruierte, gewachsene Umwelt. Beobachtungen aus Theorie und Praxis.

      Kyrill Keller wurde 1983 in München geboren. Er studierte Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart und schloß 2012 mit dem Diplom ab. Anschließend lebte er vier Jahre in Basel und arbeitete beim renommierten Architekturbüro Christ & Gantenbein. 2017 kehrte Kyrill Keller nach Stuttgart zurück und gründete mit seiner Partnerin - Frau Prof. Monika Joos-Keller - das Architekturbüro Joos Keller. In den folgenden Jahren entstanden unterschiedlichste Projekte in allen Maßstäben. Das Architekturbüro kann auf mehrere Wettbewerbserfolge zurückblicken und erhielt verschiedene Auszeichnungen - 2023 zum Beispiel zwei Hugo-Häring-Auszeichnungen, zuvor eine Anerkennung beim Vorarlberger Holzbaupreis. Die beiden Partner wurden 2019 in den BDA berufen. Kyrill Keller ist seit 2023 Mitglied im Arbeitskreis „Die Jungen Hugos“ des BDA Baden Württemberg.
      2023 wurde er an die HTWG Konstanz berufen und lehrt im Rahmen seiner Professur für Baukonstruktion und Entwerfen.

       

      UNFERTIGE HÄUSER - Guobin Shen

      12. Juni, 19 Uhr – Aula, HTWG Konstanz

      Vortrag
      Architekt*innen versuchen meist, fertige Häuser, also in sich schlüssige Baukunstwerke für die Ewigkeit zu erschaffen. Doch hält dieser Anspruch der Realität stand? Sollte das überhaupt das Ziel sein? Schließlich kann ohnehin nicht ausgeschlossen werden, dass sich das Bauwerk nach Fertigstellung verändert. Inspiriert durch Referenzen aus Baugeschichte, Kunst und Anthropologie hat das junge Atelier Kaiser Shen zu Beginn seiner Praxis verschiedene Thesen entwickelt und diese anhand von eigenen Projekten überprüft. Zentral wird die Frage erörtert, wie sich Bauwerke in ihrer Lebensdauer aufgrund von äußeren Einflüssen verändern und was dieser Wandel für die Permanenz in der Architektur und für die Raumidee bedeutet.

      Das Stuttgarter Atelier Kaiser Shen wurde 2017 von Florian Kaiser und Guobin Shen gegründet und bearbeitet Projekte in unterschiedlichen Maßstäben. Mit ihrem ersten Haus, dem Mikrohofhaus in Ludwigsburg, haben die Architekten für Aufsehen gesorgt. Das „Strohballenhaus“ in Pfaffenhofen bei Heilbronn steht beispielhaft für flexibel nutzbares Wohnen und Nachverdichtung im ländlichen Raum.

       

      VORFABRIKATION UND DAS ROCHE MULTIFUNCTIONAL WORKSPACE BUILDING Anne Katharina Schulze

      19. Juni, 19 Uhr – L007, HTWG Konstanz

      Vortrag
      Im Fokus des Vortrags steht das Multifunctional Workspace Building für Roche, welches das dritte von Christ & Gantenbein realisierte Projekt auf dem Campus von Roche in Grenzach ist, nach den 2011 fertiggestellten Büro- und Technikgebäuden. Die Grundidee des Projekts ist klar und einfach: einen grosszügigen, nicht-hierarchischen Raum zu schaffen, in dem die Mitarbeitenden sich begegnen und arbeiten können. Diese Idee wird durch einen stützenfreien Innenraum sowie ein offenes, kontinuierliches Design transportiert, das zu fliessenden Bewegungen einlädt und überall Tageslicht sowie Ein- und Ausblicke ermöglicht.
      Entscheidend für die Qualität eines neuen Gebäudes ist seine Fähigkeit, Veränderungen im Laufe der Zeit zu antizipieren und sich an sich verändernde Bedingungen anzupassen. Wie trägt dazu die Konstruktion des Gebäudes bei? Und in welchem Maße spielt die Wahl der Vorfabrikation, sprich Prefab eine Rolle? Welche Herausforderungen und Chancen liegen im seriellen Bauen in Bezug auf Ästhetik, und nicht nur in Bezug auf Kosteneinsparung und Schnelligkeit?

      Christ & Gantenbein ist ein international tätiges Architekturbüro mit Hauptsitz in Basel, das 1998 von Emanuel Christ und Christoph Gantenbein gegründet wurde. Das Büro beschäftigt ein Team von 100 Architekten aus 20 Ländern. Zu den bekanntesten abgeschlossenen Projekten des Büros gehören die Erweiterung und Umgestaltung des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich und die Erweiterung des Kunstmuseums Basel, beides kulturelle Wahrzeichen mit weltweiter Ausstrahlung. In den letzten Jahren hat das Büro das Lindt Home of Chocolate fertiggestellt, einen imposanten und doch vielseitigen Raum für Lindt & Sprüngli in Zürich, sowie das Multifunctional Workspace Building für Roche in Deutschland, das eine neue Interpretation der zeitgenössischen flexiblen und hybriden Arbeitswelt darstellt. Im Jahr 2023 wurde die neue Aarebrücke in Aarau fertigstellt, ein modernes Infrastrukturbauwerk, das auch als Teil der Stadt dient, sowie die Wohnsiedlung Vaugirard Housing in Paris.
      Anne Katharina Schulze, Associate, ist seit 2012 bei Christ & Gantenbein. Im Büro setzt sie ihre Design- und Planungsexpertise in einem breiten Spektrum von Projekten ein, vom Möbeldesign bis zur Museums- und Krankenhausentwicklung. Sie hat eine Reihe bedeutender Projekte begleitet, darunter das Schweizerische Landesmuseum Zürich, das Kunstmuseum Basel und als Projektleiterin das Roche Multifunctional Workspace Building, von der Entwurfsentwicklung über den Bau bis zur Fertigstellung.

       

    Aktuelle Nachrichten

    POSITION.EN 2024

    Wir freuen uns auch diesmal auf unsere öffentliche Vortragsreihe des Fachbereichs Architektur an der HTWG Konstanz, die von Prof. Kyrill Keller unter dem Titel „BEGINNEN.BEWAHREN.BEGEISTERN“ kuratiert wird. Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Weitere Infos...

    Zwischenräume energieeffizient nutzen

    (05|24) Ein kürzlich in Betrieb genommener Fassadenteststand auf dem Gelände der Entsorgungsbetriebe Konstanz liefert unter Beteiligung der HTWG Forschungsergebnisse über das Energiepotential zwischen Gebäude und Fassadenabdeckungen. Weitere Infos...

    Vision wird Realität

    (05|24) Open Source und nach dem Baukastenprinzip: Studierende entwickelten im Projekt WikiHouse.studies+ unter der Betreuung von Prof. Oliver Fritz und Prof. Stefan Krötsch vielfältige Visionen im Sinne der WikiHouse-Idee und realisierten eine davon im großen Maßstab. Weitere Infos...

    Neues vom Holzbau

    (04|24) In der kürzlich erschienen Publikation "Holzbau im Bestand" und im Podcast "Auf Holz bauen" übermittelt Prof. Stefan Krötsch neue Erkenntnisse und Anwendungsbeispiele rund um den Holzbau und dessen Vermittlung in der Hochschullehre. Weitere Infos...

    Was wäre, wenn...?

    (04|24) Die Ausstellung "GEPLATZTE STADTtRÄUME" im Museum Rosenegg präsentiert in Zusammenarbeit mit Studierenden ab dem 20. April architektonische und städtebauliche Entwürfe für Konstanz-Kreuzlingen, die nie zur Realisierung gekommen sind. Weitere Infos...

    Wo Architektur und Kirche sich begegnen

    (04|24) In Zusammenarbeit mit der Gemeinde „Open Place“ entstanden neue Raumkonzepte für die Kirche Kurzrickenbach. In fünf temporären Ausstellungen verwandeln sich ihre Innenräume in den kommenden Wochen entsprechend der entstandenen Entwürfe. Weitere Infos...

    Die HTWG Konstanz ist mit Dipl. Lichtdesigner Mario Rechsteiner Partner der Professional Lighting Design Convention (PLDC).